Montag, 29. Januar 2018

David Lagercrantz nach einer Idee von Stieg Larsson - Verfolgung

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 07. September 2017
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453270992
Preis: 22,99 €

        

Der Klappentext:



Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist gegen den Rest der Welt
Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang. Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen sie zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalysten aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen?





Der Autor:



David Lagercrantz, 1962 geboren, debütierte als Autor mit dem internationalen Bestseller Allein auf dem Everest. Seitdem hat er zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht. 2013 wurde er vom schwedischen Originalverlag und Stieg Larssons Familie ausgewählt, die Folgeromane der Millennium-Reihe zu schreiben. Zuletzt erschien bei Heyne der Spiegel-Bestseller Verfolgung. David Lagercrantz ist verheiratet und lebt in Stockholm.

Stieg Larsson, 1954 geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


„Verfolgung“ ist der insgesamt fünfte Band aus der Millenium-Reihe von Stieg Larsson und der zweite Band aus der Feder von David Lagercrantz.
Noch besser als der vierte Band und somit erste von David Lagercrantz, weil man noch mehr das Gefühl hat, Stieg Larsson herauslesen zu können.
Topaktuell in der Thematik, dieses Mal ist Lisbeth Salander noch stärker Thema als sonst und vielleicht hilft dies das Handeln der Lisbeth Salander zu verstehen.
Zwei Handlungsebenen lassen den Leser zunächst etwas ratlos zurück und ich hatte das Gefühl, dass dies nie zusammenpassen könnte. Jedoch keine Sorge, es passt und für mich wurde dies sehr zufriedenstellend gelöst.
Zwischendurch war die eine oder andere Länge festzustellen, dies ist aber der Detailverliebtheit von David Lagercrantz geschuldet. Das tut der Spannung jedoch keinen Abbruch, denn ich sehe dies eher als kleine Atempausen an.
Die Spannung ist Anfangs auf einem nicht allzu hohen Niveau, steigert sich aber und insbesondere auf den letzten ca 100 Seiten kommt man kaum zum Luftholen und kann das Buch gerade dann nicht mehr aus der Hand legen.
Wie man es kennt vom Autor sind Schauplätze und die meisten Figuren wieder sehr plastisch beschrieben. Den einen oder anderen altbekannten hätte ich mir durchaus etwas detaillierter gewünscht, insbesondere für Leser die erst jetzt in die Millenium-Reihe einsteigen, doch kann ich damit leben, dass es nun doch nicht so war.
Der fünfte Band der Millenium-Reihe war für mich wieder spannende Unterhaltung und ich kann hier guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen.
Von uns gibt es für das Buch 4 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:





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Sonntag, 28. Januar 2018

Nicole Steyer – Der Gaukler und die Tänzerin
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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2017
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426520000
Preis: 10,99 €

        

Der Klappentext:



Ein praller historischer Roman über eine Frau, die sich im Hessen des 18. Jahrhunderts ihren Platz in der Gesellschaft erkämpfen muss, von der Erfolgsautorin Nicole Steyer und ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Diskriminierung.

Einst trug die Zigeunerin Suni einen anderen Namen. Einst wohnte sie in einem Schloss und nicht in Zelten. Aber das war in einem anderen Leben, vor jener Nacht, in der der dunkelhäutige Mathis, den man den "Schokoladen-Jungen" nennt, dem kleinen Mädchen das Leben rettete und die Freunde getrennt wurden.
Als Suni Jahre später nach Darmstadt zurückkehrt, weckt die vertraute Umgebung verdrängte Erinnerungen. Damit wird Suni erneut zur Gefahr für die Frau, die ihr schon einmal nach dem Leben trachtete … Wird ihr Lebensretter von einst ihr noch einmal helfen können?





Die Autorin:



Nicole Steyer wurde 1978 in Bad Aibling geboren und wuchs in Rosenheim auf. Doch dann ging sie der Liebe wegen nach Idstein im Taunus. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie zu schreiben, beschäftigte sich mit der Idsteiner Stadtgeschichte und begann zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Recherchen war ihr erster historischer Roman, DIE HEXE VON NASSAU, der sich mit den Hexenverfolgungen in Idstein und Umgebung befasst und ein großer Erfolg wurde. Auch ihre folgenden historischen Romane haben ein großes Publikum begeistert.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Dieses Mal entführt Nicole Steyer den Leser ins Hessen des 18. Jahrhunderts.
Die Protagonistin Suni, eine Zigeunerin, trug einst einen anderen Namen. Wie es dazu kam und was sie dabei erlebte, davon erzählt dieses Buch.
Wie man es von Nicole Steyer gewohnt ist sind die Figuren sehr plastisch beschrieben. So fällt es natürlich leicht sich diese gut vorzustellen. Es ist Nicole Steyers besonderes Talent ihren Figuren Leben einzuhauchen und sie real wirken zu lassen.
Ebenfalls sehr schön und bildhaft beschrieben sind die Schauplätze die man sich so natürlich sehr gut vorstellen kann.
Die Story beginnt gleich sehr spannend und kann sich im Verlauf auch noch steigern um dann in einem grandiosen Finale zu enden.
In der Hauptsache dreht sich alles um Roma und Gaukler und ihre Stellung in der damaligen Gesellschaft. Am Rande angemerkt, kann auch ich mich noch an die Ablehnung gegenüber den Roma in meiner Kindheit erinnern, also so lange ist das nicht vorüber. Auch ich erinnere mich noch daran wie wenn in der Gegend Zigeuner waren alles von draußen reingeräumt wurde und vor allem wir Kinder nicht vor die Tür durften. Wenn ich mir jetzt überlege, dass diese Angst noch vor 50 Jahren so in der Gesellschaft vorhanden war, wie tief die Angst im 18. Jahrhundert sitzen musste.
So gesehen hat Nicole Steyer es geschafft dem Leser das Leben der Roma näherzubringen.
Der Schreibstil ist wie gemacht dafür, dass das Kopfkino des Lesers zum Rattern zu bringen, so auch bei mir. Irgendwann hat man beim Buch den Punkt erreicht, wo man das Buch nicht wieder aus den Händen legen möchte oder kann.
Mich konnte das Buch sehr gut unterhalten, wie die meisten Bücher der Autorin.
Alles in allem sind das für mich 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!





Unsere Bewertung:






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Mittwoch, 24. Januar 2018

Teresa Simon – Die Oleanderfrauen

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2018
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453421158
Preis: 9,99 €

        

Der Klappentext:



Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?
Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.





Die Autorin:



Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


„Die Oleanderfrauen“ ist der inzwischen dritte Roman aus der Feder von Teresa Simon.
Nach „Die Frauen der Rosenvilla“ und „Die Holunderschwestern“ liegt nun der dritte Roman der Autorin vor und ich kann sagen, dass es für mich das stärkste der drei Bücher ist.
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, die eine im Heute und die andere in den Jahren vor und während des zweiten Weltkriegs in Hamburg. Für mich ist dabei der Teil der in der Vergangenheit spielt der stärkere Teil. Dies mag natürlich an meiner Liebe zu historischen Themen liegen, soll aber nicht heißen, dass der Teil im Heute nicht interessant und schön zu lesen wäre.
In beiden Zeitebenen findet man sehr interessante und wirklich sehr schön beschriebene Figuren, die sehr authentisch wirken.
Zu Beginn fragte ich mich wie die Zeitstränge zueinander finden könnten, aber das verflog recht schnell und die Auflösung und wie es zusammenpasst, war sehr schlüssig und zufriedenstellend.
Im heutigen Teil findet man eine Liebesgeschichte zum einen und eine spannende Ahnenforschung zum anderen vor.
Und im Teil der in der Vergangenheit spielt wird man mit dem Leben zur Zeit des dritten Reiches konfrontiert, natürlich spielt auch hier die Liebe eine große Rolle.
Teresa Simon gelingt es hier die zuweilen sehr düstere Stimmung im Hamburg dieser Zeit zu skizzieren. Man spürte wie sich die Menschen in Hamburg während und nach den Bombenangriffen fühlen mussten, man spürte die Angst der Menschen vor Bespitzelung und Verrat.
Der Autorin gelang es mich schon auf den ersten Seiten abzuholen und sie schaffte es mein Kopfkino in Gang zu bringen.
Das Buch lief wie ein farbenfroher und durchaus auch düsterer Film in meinem Kopf ab und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Buch berührt und lässt den Leser letzten Endes Nachdenklich zurück.
Für mich sind das klare 5 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung.





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Freitag, 19. Januar 2018

Rainer Wekwerth/ Thariot - Pheromon

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. Januar 2018
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
ISBN: 978-3522505536
Preis: 17,00 €

        

Der Klappentext:



Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf.
Irgendwie cool.
Irgendwie verstörend.
Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin.
„Eine spannende Geschichte, wie man sie noch nie gelesen hat. Großartig!“ Andreas Eschbach




Die Autoren:



Rainer Wekwerth
Rainer Wekwerth hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und dafür Preise gewonnen. Zuletzt die Jugendbuchpreise Segeberger Feder, Goldene Leslie und Ulmer Unke. Mit seiner "Labyrinth"-Trilogie landete er zudem auf der Spiegelbestsellerliste. Die Kinoverfilmung ist in Vorbereitung. Rainer Wekwerth ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt in der Nähe von Stuttgart.
Mehr Infos unter: www.wekwerth.com





Thariot
Thariot hat eine Schwäche für spannende Geschichten. Bereits als Fünfzehnjähriger begann er mit dem Schreiben, vor allem Kurzgeschichten, bis er dann in 2009 die Arbeit an seinem ersten Buch startete. Thariot, in seinem letzten Leben von Beruf IT-Manager, ist ein Bildermensch. Er hat die Fähigkeit, Bilder schnell in Wörter zu übersetzen, und kann es einfach nicht lassen, diese auf Papier zu bringen.
Mehr Infos unter: www.thariot.de






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Der Klappentext machte mich zunächst neugierig, aber auch war ich gespannt was mich erwartet. Ist es ein Science Fictionroman oder ist es ein Kriminalroman? Ich denke es ist von beidem etwas und ich finde, dass dies sehr gut gelungen ist.
Zunächst wusste ich nicht recht wie die beiden Erzählstränge zueinander passen könnten, doch im Verlauf wurde es immer klarer und es fügte sich sehr gut zueinander.
Der eine Erzählstrang spielt im heute und der Andere 100 Jahre später, im Jahr 2118.
Besonders schwierig finde ich es immer, wenn zwei oder mehrere Autoren gemeinsam ein Buch schreiben, denn meist lässt es sich doch herauslesen wo der Erzähler wechselt. Hier jedoch hätte ich nie gedacht, dass es hier mehrere Autoren gibt, denn das Buch liest sich wie aus einem Guss. Und es fiel wirklich nicht leicht Pausen einzulegen, weil man einfach immer neugierig geblieben ist, dank der schönen Schreibweise der Autoren.
Die Figuren wirkten für mich echt und glaubhaft und sie waren für mich gut vorstellbar.
Der Schreibstil nahm mich schon auf den ersten Seiten gefangen und so begann auch gleich mein Kopfkino zu rattern.
Insgesamt wirken die Figuren im „zukünftigen“ Teil etwas stärker und realer, doch sind das nur minimale Unterschiede.
Was mir persönlich etwas gefehlt hat ist eine detailliertere Beschreibung der Schauplätze, doch ist dies vielleicht eher mein persönliches Steckenpferd und daher nicht wirklich ein Mangel.
Das Finale war für mich ganz großes Kino, jedoch behaftet mit einem Cliffhanger, der den Leser gespannt zurücklässt. Gespannt auf den Folgeband, der nun nicht zu lange auf sich warten lassen sollte.
Das Buch konnte mich aufs Beste unterhalten und ich bin gespannt auf den zweiten Band.
Insgesamt sind das für mich 5 von 5 Sternen sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!




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Donnerstag, 4. Januar 2018

Stephen King, Richard Chizmar – Gwendys Wunschkasten

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 128 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. Oktober 2017
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453439252
Preis: 10,00 €

        

Der Klappentext:



Wiedersehen mit Castle Rock
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.





Die Autoren:



Stephen King
Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts. Insgesamt hat der vielfach ausgezeichnete Bestsellerautor über 40 Romane, über 100 Kurzgeschichten, Novellen, Drehbücher, Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher veröffentlicht. Ende 2003 erhält Stephen King den »National Book Award« für sein Lebenswerk. Weltweit hat er 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Mit seiner Frau Tabitha lebt er in Bangor, Maine. Stephen King hat eine Tochter und zwei Söhne.

Zwischen 1966 und 1970 studiert Stephen King Englisch an der Universität von Maine, wo er Tabitha Spruce kennenlernt und ein Jahr später heiratet. Nach seinem Examen arbeitet King in der Stadt Hampton in Maine als Englischlehrer. Mit Nachtschichten als Bügler in einer Wäscherei hält er sich über Wasser. In der wenigen Freizeit schreibt er Kurzgeschichten. Obwohl es ihm hin und wieder gelingt, eine Geschichte zu verkaufen, ist er noch weit davon entfernt, sich sein Einkommen allein durch seine Arbeit als Schriftsteller sichern zu können. Er schreibt mehrere Romane, für die er aber keinen Verlag findet. Er zweifelt an seiner schriftstellerischen Begabung. Später veröffentlicht er diese Romane überarbeitet unter dem Pseudonym Richard Bachman.

In einem gemieteten Wohnwagen beginnt King seinen Roman Carrie zu schreiben. Wie King später verrät, hielt er das Carrie-Manuskript beim Durchlesen für schlecht und beförderte es in den Müll. Seine Frau fischte es heraus und spornte King dazu an, das Buch zu vollenden. 1973 kauft der Verlag Doubleday den Roman. Die Veröffentlichung seines Debüts im Jahr 1974 und dessen erfolgreiche Verfilmung machen Stephen King schlagartig berühmt. Er entschließt sich, den Lehrerberuf aufzugeben und sich ganz dem Schreiben zu widmen. Wenig später erscheint sein zweiter Roman The Shining – sein erster Roman, der auf der Bestsellerliste erscheint. Mit ebenfalls großem Erfolg veröffentlicht King in den folgenden Jahren weitere Romane und Kurzgeschichtensammlungen. Viele seiner Romane wurden fürs Kino oder das Fernsehen verfilmt; im Jahr 2017 werden gleich zwei große Projekte auf die Leinwand kommen: Der Dunkle Turm und eine Neuverfilmung von ES.

Im Mittelpunkt von Stephen Kings Gesamtwerk steht der siebenbändige Fantasy-Zyklus Der Dunkle Turm um den Revolvermann Roland. King selbst bezeichnet den Dunklen Turm – eine Fusion aus verschiedensten Zeiten, Orten und Geschichten – als sein wichtigstes Werk.

»Die Leute denken, ich sei ein sehr merkwürdiger Mensch. Das ist aber nicht korrekt. Ich habe das Herz eines kleinen Jungen. Es steht in einem Glas auf meinem Schreibtisch.« Stephen King über Stephen King



Richard Chizmar
Richard Chizmar ist Verleger von Cemetery Dance Publications und Autor von Kurzgeschichten. Als Herausgeber von Anthologien wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. zweimal mit dem »World Fantasy Special Award«.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Das Büchlein würde ich als einen Stephen King „light“ bezeichnen. Ich meine 128 Seiten sind doch sehr ungewöhnlich für den Meister des Horrors, normalerweise reicht das gerade mal für die Einleitung in seinen normalen Büchern. Der übliche Kingkonsument/-fan ist es meist gewöhnt Bücher mit 600+ Seiten zu lesen und ist daher an sehr detaillierte Beschreibungen der Schauplätze und Protagonisten sowie der Mysterien in seinen Stories gewöhnt.
Und doch stellt sich auch bei diesem kleinen Büchlein schnell dieses leichte gruseln ein, wie man es meistens bei der Lektüre von Büchern des Meisters kennt.
Für meinen Geschmack ist das Buch die ideale Lektüre für Leser die bislang noch kein Buch von Stephen King gelesen hat und diese kennenlernen möchte.
Es ist eine kleine aber feine Geschichte, die durch ihre feine gesonnene Spannung besticht. Eine Spannung die wie üblich sachte beginnt um dann in einem großartigen Finale gipfelt.
Für mich war das Buch schnell inhaliert und doch war es eine Story die sich in meinem Kopf verselbständigt hatte und daher noch lange nachhallte. Denn ich für mich habe die Geschichte weitergesponnen im Sinne des Meisters und offen gestanden hoffe ich, dass Stephen King die Möglichkeiten die in dieser Story stecken auch gesehen hat und diese Story irgendwann einmal wieder aufgreifen wird.
Über den Schreibstil muss man sich denke ich nicht auslassen, denn neue Leser wie auch Fans von Stephen King werden schnell von der Story gefesselt sein.
Ich komme nicht umhin hier 5 von 5 Sternen zu vergeben.






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Mittwoch, 3. Januar 2018

Silvia Stolzenburg – Der Than von Cawdor

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. Dezember 2017
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3956690648
Preis: 14,80 €

        

Der Klappentext:



Schottland, Anno Domini 1040:
Als der fünfzehnjährige Duncan dem machthungrigen Than von Cawdor in eine Schlacht gegen die Wikinger folgt, bedeutet dies das Ende seines bisherigen Lebens. An der Seite des Thans kämpft er für den schottischen Hochkönig, bis das Blut der Erschlagenen das Schlachtfeld tränkt. Siegreich kehren die Krieger auf die Festung des Thans zurück, wo ein rauschendes Fest zu Ehren des Königs gefeiert wird. Doch auf dem Weg nach Hause begegnet Duncans Dienstherr einer Gruppe angeblich zauberkundiger Frauen. Diese verkünden ihm eine glorreiche Zukunft, und der Ehrgeiz
beginnt, den Verstand des Thans zu vernebeln.
Auf der Festung angekommen, trifft Duncan mit der jungen Hofdame Gwynn zusammen. Gwynn steht im Dienst der Gemahlin des Thans und Duncan verliert schon bald sein Herz an sie. Während durch eine tödliche Intrige alles um sie herum aus den Fugen zu geraten droht, kämpfen die beiden jungen Leute um ihre Liebe.





Der Autor:



Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf
machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten Roman. Mit ihren historischen Romanen, die regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet werden, ist sie mittlerweile selbst zur Bestseller-
Autorin geworden. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb. Mehr über die Autorin unter www.silvia-stolzenburg.de





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


„Der Than von Cawdor“ ist der Erstling der Autorin, der bislang aber noch nicht veröffentlicht war.
Jetzt als erfolgreiche Autorin historischer Romane sowie Krimis und auch Thrillern hat sich der Bookspotverlag neuerlich ihr angenommen und hat nun auch ihren Erstling veröffentlicht.
Ob dies nach nunmehr 12 Jahren nachdem Silvia Stolzenburg diesen Roman geschrieben hat noch notwendig ist sei mal dahingesetellt, doch finde ich es hilft dem Leser die Autorin besser zu verstehen.
Ich war sehr gespannt als die Autorin ihren Erstling angekündigt hatte, habe ich doch nahezu alle ihre Bücher gelesen. Meine Erwartung? Gespannt war ich, hatte aber keine zu großen Erwartungen, denn nicht jeder Autor haut gleich auf Anhieb einen Bestseller aus dem Handgelenk.
Bekommen habe ich eine sehr schön lesbare Story die mich gleich von Anfang an fesseln konnte.
Die Figuren und Schauplätze sind sehr schön bildhaft beschrieben und man kann sich leicht in die Beweggründe der Figuren hineinversetzen.
Es ist Silvia Stolzenburg auch schon mit ihrem hier vorliegenden Roman gelungen mein Kopfkino in Gang zu setzen. Eine Kunst die man nicht erlernen kann, das muss man im Blut haben.
Natürlich kann man dieses Buch nicht mit den vorher veröffentlichen Romanen vergleichen, doch finde ich es gut gelungen, für einen Debütanten.
Der Hinweis im Buch darauf dass es zum Teil extreme Szenen sind finde ich gut, denn nicht jeder ist dafür hartgesotten genug, auch wenn ich es so schlimm eigentlich nicht fand. Ich bin da kein Maßstab, denn ich mag es gerne etwas härter.
Ich fühlte mich gut unterhalten, und kann das Buch durchaus empfehlen.
Für mich sind das 4 von 5 Sternen, das aber nur weil ich andere Titel der Autorin schon mit 5 Sternen bewertet habe, diese aber doch besser waren als dieses. Was natürlich in der Natur der Dinge liegt, denn ein Erstling ist selten besser als spätere Erscheinungen.





Unsere Bewertung:






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