Mittwoch, 15. November 2017

Robert McCammon – Swans Song 2 – Das scharlachrote Auge

Wenn Du mehr über das Buch und den/die AutorIn wissen möchtest, Klick auf das Cover, von dort wirst Du direkt zu Amazon weitergeleitet. Amazon deshalb, weil hier jedes Buch, egal aus welchem Verlag, zu finden ist.



Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 450 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Juni 2015
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865523556
Preis: 13,95 €

        

Der Klappentext:



Eine erkaltete, hoffnungslose Welt. Heimgesucht von einer uralten bösen Macht.
Er ist der Mann mit dem scharlachroten Auge, der Mann der vielen Masken. Er vereint die Kraft der menschlichen Gier und des Wahnsinns. Er durchstreift das nuklear verstrahlte Land auf der Suche nach einem Kind, dem Mädchen mit dem Namen Swan.
Das Kind muss vernichtet werden, denn es besitzt die Gabe. Swan kann dem toten Boden wieder Leben geben und den Menschen somit Rettung bringen …
Das Ende der Welt ist nur der Start für den letzten Kampf der Menschheit.

Stephen King: »Robert McCammon ist einer der besten Horror- und Thrillerautoren …«
Publishers Weekly: »Überwältigend … Ein tiefer Blick in die Hölle und Erlösung.«
Dean Koontz: »Ein irrer Sturz in den Terror. Eine große und erschreckende Geschichte.«
Der legendäre US-Bestseller. Düster, brutal und mit epischer Wucht erzählt.




Der Autor:



Robert McCammons (geboren 1952 in Birmingham, USA) erster Roman Baal erschien 1978. Bis 1992 folgten 11 weitere, mit denen er einer der erfolgreichsten Autoren des Booms der US-amerikanischen Horrorliteratur wurde (von Ende der 1970er bis in die frühen 1990er Jahre).
Danach zog er sich ganz aus der Öffentlichkeit zurück. Erst seit 2002 erscheinen wieder neue Werke von ihm, u.a. Speaks the Nightbird, The Five, The Border …
Die Website von Robert McCammon.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Nachdem mich bereits der erste Band begeistern konnte, war ich sehr auf diesen zweiten Band gespannt.
Nicht mehr ganz so rasant, doch nicht weniger spannend. Nach der Lektüre der beiden Teile kann ich es guten Gewissens auf eine Stufe mit Kings „The Stand“ stellen.
Es ist nicht leicht nun diesen zweiten Band für sich zu beurteilen, denn beide Teile gehören zusammen und deshalb eigentlich zusammen bewertet.
Die bereits bekannten Figuren und einige neue sind gewohnt plastisch beschrieben und wirken durchweg sehr glaubhaft.
Die Story ist auch wieder sehr spannend, aber nicht so rasant wie Teil eins.
Wenn man nun beide Teile zusammen nimmt muss man die Story ohne Frage mit der vollen Punktzahl von 5 Sternen bewerten. Wenn man allerdings den ersten Band mit 5 Sternen bewertet hat, kann man eigentlich nicht umhin, diesen zweiten Band nur mit 4 Sternen zu bewerten.
Aber! Die beiden Bände müssen ohne Frage zusammen gelesen werden und daher muss man in der Summe beide gleich bewerten.
Die Geschichte ist für mich eine der besten Endzeitstories überhaupt, direkt nach Stephen Kings „The Stand“. Nicht weniger spannend und nicht weniger mystisch begeben sich das Mädchen mit dem Namen Swan und ihr Widersacher, der Mann mit dem scharlachroten Auge auf den Weg zum entscheidenden Kampf ums Überleben der Menschheit.
Die Geschichte beschreibt vieles nur undeutlich und lässt viel Platz für die eigene Fantasie.
Der Autor schaffte es wieder mich zu fesseln und konnte mich wieder sehr gut unterhalten.
Wie erwähnt sind das für mich 4 von 5 Sternen, für die Dilogie allerdings, also beide Bände zusammen sind das volle 5 von 5 Sterne, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!







Unsere Bewertung: 




© http://mundolibris.blogspot.de/

Freitag, 10. November 2017

Alfred Stabel – Die Stadt des Kaisers

Wenn Du mehr über das Buch und den/die AutorIn wissen möchtest, Klick auf das Cover, von dort wirst Du direkt zu Amazon weitergeleitet. Amazon deshalb, weil hier jedes Buch, egal aus welchem Verlag, zu finden ist.



Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2017
Verlag: epubli
ISBN: 978-3745006469
Preis: 14,90 €

        

Der Klappentext:



Zur Jahreswende 1684 sammelt Sultan Mehmed der Siegreiche ein Heer vor Edirne. Wien hat er bereits erobert, nun will er ganz Mitteleuropa ins türkische Joch zwingen. Während der bankrotte deutsche Kaiser am Reichstag zu Regensburg verzweifelt nach Verbündeten und neuen Geldquellen sucht, macht sich zu ihm ein Mann mit dem verwegenen Plan auf den Weg, Wien im Handstreich zurückzugewinnen.
Für Konrad von Breitenbrunn, der Familie und Freunde in den Türkenkriegen verloren hat, ist der Kampf gegen das Osmanische Reich zur Obsession geworden.
Die Verfolgung eines großen Zieles, das Aufeinanderprallen zweier Weltreligionen, das Ringen orientalischer Despotie mit abendländischem Absolutismus um die Vorherrschaft in Europa, sind der Stoff dieses spannenden Romans aus dem alternate-history-Gen





Der Autor:



Alfred Stabel ist 1950 geboren und lebt mit seiner Familie in Wien. Die Stadt hat er unter anderem durch die Tätigkeit als Fremdenführer und später als Notarzt der Wiener Rettung in ganz unterschiedlicher Weise kennengelernt. Als lebendes Museum, Gedächtnisstätte, Spitalszentrum und moderne Weltstadt. Die Autorentätigkeit beginnt mit dem Schreiben eines Büchleins für die eigenen Kinder. Es wurde nicht veröffentlich, doch die Freude am Verfassen kreativer Texte ermutigt ihn zu literarischer Tätigkeit.






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Nach der Lektüre im vergangenen Jahr von „Der Goldene Apfel der Deutschen“, das mich schon sehr begeistern konnte. Liegt mir nun das neue Buch von Alfred Stabel vor, „Die Stadt des Kaisers“.
Das Buch ist ebenfalls eine Alternativweltgeschichte. Das Buch spielt in einer alternativen Welt in der die Türken 1683 Wien erobert haben und nicht zurückgeschlagen wurden.
Als ich die Story begonnen habe zu lesen, war ich zunächst gespannt, wie sich der Autor diese alternative Welt des 17. Jahrhunderts so vorstellt.
Ich gestehe, dass mich der Autor wieder fesseln konnte, und mehr noch, ich konnte das Buch erst aus den Händen legen als ich es zu Ende gelesen hatte, was mich einiges an Schlaf gekostet hatte. Aber das war das Buch allemal wert.
Es ist wahnsinnig spannend zu lesen wie es denn gewesen wäre wenn die Türken wirklich siegreich gewesen wären. Wie hätte sich Europa entwickelt? Wie das osmanische Reich? Und das Buch wirkt nach, wenn man den Gedanken was wäre wenn denn weitergesponnen hat bis ins heute.
Sehr interessante und authentische Figuren, sowohl fiktive als auch die geschichtlich belegten Figuren.
Dem Autor gelang es eine düstere Atmosphäre zu erzeugen, wie sie denn vermutlich bei tatsächlichen Vorgängen dieser Art entstanden wäre.
Viele fiktive Figuren haben in meinen Augen das Zeug, um, wenn es denn die reale Geschichte gewesen wäre, in heutigen Geschichtsbüchern als Helden verehrt zu werden.
Ich bin ganz ehrlich, bisher war für mich „verfälschte“ Geschichte war für mich wie ein rotes Tuch. Doch Alfred Stabel gelingt es dank seiner feinfühligen Schreibweise die Geschichte zu verfälschen aber doch so spannend und Lesbar zu machen, dass man das Buch nicht beiseitelegen kann.
Nur wenigen Autoren gelingt es ein solches Buch zu schreiben ohne dass ein Aufschrei durch die Welt der Fans historischer Romane geht.
Mich konnte Alfred Stabel voll und ganz überzeugen. Und ich bin sehr gespannt was in Zukunft noch zu erwarten ist.
Für mich ist das Buch gut für die Höchstpunktzahl, also 5 von 5 Sternen.







Unsere Bewertung:





© http://mundolibris.blogspot.de/
Mac P. Lorne – Der Herr der Bogenschützen

Wenn Du mehr über das Buch und den/die AutorIn wissen möchtest, Klick auf das Cover, von dort wirst Du direkt zu Amazon weitergeleitet. Amazon deshalb, weil hier jedes Buch, egal aus welchem Verlag, zu finden ist.



Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 704 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. August 2017
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426520826
Preis: 12,99 €

        

Der Klappentext:



Ein neuer Roman von Mac P.Lorne, vom Autor des erfolgreichen historischen Romans "Der Pirat".
Jeanne d'Arc - die Entzauberung eines Mythos: Spannende historische Unterhaltung auch für ein männliches Publikum für die Leser von Bernard Cornwell, Ulf Schiewe und Simon Sparrow.
Vom enteigneten Sohn eines Verschwörers zum Kommandanten der englischen Langbogenschützen: John Holland, der spätere Duke of Exeter, ist eine schillernde Figur im 100-jährigen Krieg zwischen England und Frankreich. Mac P. Lorne lässt uns seine Ausbildung bei den walisischen Bogenschützen ebenso hautnah miterleben wie seine Kriegsgefangenschaft und sein mehrfaches Aufeinandertreffen mit einer verblendeten und fanatischen jungen Frau, die einmal als Jeanne d'Arc in die Geschichte eingehen soll und der es gelingt, einen fast beendeten Krieg wieder aufflammen zu lassen – und deren Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen er am Ende nicht verhindern kann, obwohl er ahnt, dass so eine Märtyrerin geschaffen wird …





Der Autor:



Mac P. Lorne wurde 1957 geboren. Seinen ersten Roman schrieb er bereits mit 18 Jahren.
Aufgewachsen in der DDR, studierte er aus politischen Gründen statt Geschichte und Literatur dann doch lieber Veterinärmedizin und später Pferdezucht und -sport. Im Frühjahr 1988 gelang ihm die Flucht in die Bundesrepublik.
Heute lebt er zu Füßen einer mittelalterlichen Burg in einem der größten Waldgebiete Europas.
"Das Herz des Löwen", erschienen 2011, war sein erster historischer Roman und gleichzeitig der Beginn einer Serie.

Im Knaur TB erschien 2016 DER PIRAT, sein großer Roman um Sir Francis Drake.
Englische Geschichte ist die große Leidenschaft des Autors.






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Dieses Mal geht die Reise mit Mac P. Lorne ins England und Frankreich des Hundertjährigen Krieges. Wie gewohnt holt er den Leser schon recht schnell ab und schafft es ihn zu fesseln bis zur letzten Seite.
Die Figuren sind so lebendig beschrieben, dass man das Gefühl hat mit ihnen ins Gefecht zu ziehen.
Apropos Gefecht, die Schlachten sind so bildhaft beschrieben, dass es mir vorkam mitten auf dem Schlachtfeld zu stehen, direkt neben den Bogenschützen.
Mac P. Lorne gelingt es jedes Mal aufs Neue, das mein Kopfkino zu rattern beginnt.  Und das Schaffen nicht sehr viele Autoren, in meinem Kopf dermaßen ein Kopfkino zu erzeugen dass es mir fast so vorkam, dass ich kein Buch gelesen habe, sondern viel mehr einen farbenfrohen Film gesehen habe.
Man spürt in jedem Satz oder jedem Kapitel die Liebe des Autors zur historischen Literatur. Die viele Recherchearbeit die im Buch steckt und die Liebe zum geschriebenen Wort.
Wer sich einen Roman von Mac P. Lorne kauft kann sicher sein eine hochspannende, gut recherchierte Story zu bekommen.
Man fühlt sich jedes Mal als wäre man selbst an den Schauplätzen und unterhält sich mich den Protagonisten.
Wie immer gelang es dem Autor mich aufs Beste zu unterhalten und in die Story hineinzuziehen.
Sehr interessant wäre es für mich zu sehen, eines der Bücher von Mac P. Lorne auf der großen Kinoleinwand zu sehen, ganz in der Tradition der Mantel und Degen Filme der Sechziger und Siebziger Jahre. In meinem Kopf hatte ich diese Bilder schon… ich denke es an der Zeit, dass man diese Bilder auf die Leinwand bringt.
Für mich sind das, neben meiner Empfehlung, 5 von 5 Sternen.







Unsere Bewertung:





© http://mundolibris.blogspot.de/

Dienstag, 7. November 2017

Rolf von Siebenthal – Letzte Worte

Wenn Du mehr über das Buch und den/die AutorIn wissen möchtest, Klick auf das Cover, von dort wirst Du direkt zu Amazon weitergeleitet. Amazon deshalb, weil hier jedes Buch, egal aus welchem Verlag, zu finden ist.


Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 440 Seiten
Erscheinungsdatum: 20. September 2017
Verlag: Friedrich Reinhardt Verlag
ISBN: 978-3724522270
Preis: 29,80 €

        

Der Klappentext:



Die Berner Ständerätin Eva Bärtschi wird in ihrem Haus in Worb erschossen. Was zunächst wie ein Raubmord aussieht, entpuppt sich als verzwickter Fall. Auf dem Computer der Ständerätin sollen
sich verschlüsselte Dokumente befinden, die Politiker und Firmenchefs zu Fall bringen könnten. Unter grossem Druck macht sich Bundeskriminalpolizist Alex Vanzetti auf die Suche nach dem Täter und nach einem Schlüssel zu den Unterlagen. Hilfe bekommt er von der pensionierten Journalistin Lucy Eicher. Sie erhofft sich Antworten auf Fragen, die sie seit 40 Jahren quälen.





Der Autor:



Rolf von Siebenthal, 1961 geboren, ist ausgebildeter Sprachlehrer. Er arbeitete viele Jahre bei einer Tageszeitung und in der Bundesverwaltung, heute ist er selbstständiger Journalist und Texter. Nach seinen erfolgreichen Baselland-Krimis mit dem Journalisten Max Bollag legt er mit «Lange Schatten» den ersten Berner Krimi vor, mit dem eine neue Serie beginnt.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


„Letzte Worte“ war für mich der nunmehr 5. Krimi aus der Feder von Rolf von Siebenthal. Und jedes Mal denke ich vorher, der kann nicht noch besser werden. Doch er kann, und wie er es kann.
Rolf von Siebenthal ist wie ein guter Wein, der ja auch mit den Jahren immer besser wird.
„Letzte Worte“ ist ein rasanter Krimi, der den Leser nicht loslässt, bevor man die letzte Seite gelesen hat.
Sehr interessante Charaktere, die durchweg sehr gut durchdacht und authentisch wirken, sind neben gut erdachten Dialogen sind die große Stärke des Romans.
Für mitermittelnde Leser wird es hier nicht einfach, denn dank einiger sehr geschickter Wendungen, schafft man es kaum, den/die Täter vor den letzten Seiten herauszufinden.
Ich selbst hatte den einen oder anderen im Verdacht, doch keinen dieser Verdächtigen habe ich bis ins grandiose Finale retten können.
Die Spannung ist schön aufgebaut und ist schon auf den ersten Seiten auf einem schönen hohen Niveau, so dass man denken könnte viel mehr ist nicht möglich. Ist es aber, denn mit jeder Seite mehr nimmt die Story Fahrt auf, bis hin zum wirklich tollen Finale.
Das Buch ist ein echter Pageturner und man könnte es in einem Tag gelesen haben. Doch damit würde man der Story nicht gerecht werden, denn ich finde, das Buch hat es verdient dass man sich dafür Zeit nimmt um es zu lesen und es wirken zu lassen.
Insgesamt komme ich hier auf die volle Punktzahl, 5 von 5 Sterne und eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung!





Unsere Bewertung:






© http://mundolibris.blogspot.de/