Dienstag, 31. Oktober 2017

Carine Bernard – App to Date

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 292 Seiten
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2017
Verlag: Independently published
ISBN: 978-1549894800
Preis: 11,90 €

        

Der Klappentext:



Jenny gehört zu einem Team von Psychologen, das eine neuartige Dating-App entwickelt. Eigene Verabredungen trifft sie nur, um die App zu testen. Doch dann verliebt sie sich in Jakob – mit verheerenden Folgen für die Männer in ihrer Umgebung: Eines ihrer Dates stirbt, und Jakob steht auf einmal unter Mordverdacht.
Jenny will seine Unschuld beweisen und stößt auf einen skandalösen Missbrauch der App. Als sie endlich erfährt, wer hinter all dem steckt, ist es fast zu spät …
Carine Bernards neuer Roman spielt wieder in Düsseldorf.
Als sich Jenny und Jakob über eine Dating-App kennenlernen, hat das für die Männer in Jennys Umgebung tödliche Folgen ...





Die Autorin:



Carine Bernard wurde 1964 in Niederösterreich geboren. Die Liebe  verschlug sie nach Deutschland, und seit 2002 lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Düsseldorf.
Sie fotografiert gerne und geht in ihrer Freizeit Geocachen. Beim Erfinden von Rätseln für das Geocaching entdeckte sie ihre alte Liebe zum Schreiben wieder, und nach einigen Rätselgeschichten rund um Molly Preston und ihren Freund Charles folgte 2015 mit " Der  Lavendel-Coup" ihr erster Roman.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Wer hier einen reinen Krimi oder eine reine Liebesgeschichte erwartet ist auf der falschen Fährte. Denn das Buch ist eigentlich keinem Genre zuzuordnen.
Es ist eine Lovestory verpackt in einen spannenden Krimi und das Ganze zu guter Letzt noch garniert mit einer Prise feinen Humors. Und genau dieser Mix ist es das dieses Buch ausmacht.
Krimifans kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Fans einer schönen Lovestory und nicht zu vergessen dieser feine Humor der Autorin. Dieser Humor der stellenweise eingestreut wird ohne jedoch aufgesetzt zu wirken.
Mich konnte Carine Bernard mit diesem Buch wirklich sehr gut unterhalten.
Die Figuren und Schauplätze sind sehr gut und echt beschrieben und sind so gut nachvollziehbar.
Bemerkenswert sind auch die Dialoge die mir persönlich sehr gut gefallen haben.
Der schöne Schreibstil ließ mir ein deutliches Bild der Figuren und Schauplätze vor meinem inneren Auge entstehen.
Die Story um eine Dating App macht neugierig ob so etwas in dieser Form möglich wäre, mich persönlich würde so etwas durchaus ängstigen. Denn will der Mensch wirklich so gläsern sein? Auch aus diesem Grund ist es ein Buch was den Leser nachdenklich zurücklassen kann.
Für mich sind das 4 von 5 Sternen sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!






Unsere Bewertung:






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Montag, 30. Oktober 2017

Robert McCammon – Swans Song – Nach dem Erbe der Welt

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 450 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Juni 2015
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865523532
Preis: 13,95 €

        

Der Klappentext:



Swans Song - Buch 1: Nach dem Ende der Welt
Der legendäre Endzeit-Thriller. Düster, brutal und mit epischer Wucht erzählt.
In diesem Endzeit-Thriller beschreibt der Bestsellerautor die Welt nach der atomaren Apokalypse. Die menschliche Zivilisation bricht zusammen und die wenigen Überlebenden werden in eine vorindustrielle Welt katapultiert, in der sie zu hungrigen Bestien mutieren.
Der nukleare Winter senkt sich wie ein Leichentuch über die verkohlte Erde.
Durch dieses verstrahlte Land wandert Swan – das neunjährige Mädchen spürt, dass etwas Übernatürliches am Werk ist: das personifizierte Böse, das die Menschheit endgültig vernichten will. Swan erlebt die ultimative Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse.

Dean Koontz: »Ein irrer Sturz in den Terror. Eine große und erschreckende Geschichte.«
Stephen King: »Einer der besten Horror- und Thrillerautoren …«





Der Autor:



Robert McCammons (geboren 1952 in Birmingham, USA) erster Roman Baal erschien 1978. Bis 1992 folgten 11 weitere, mit denen er einer der erfolgreichsten Autoren des Booms der US-amerikanischen Horrorliteratur wurde (von Ende der 1970er bis in die frühen 1990er Jahre).
Danach zog er sich ganz aus der Öffentlichkeit zurück. Erst seit 2002 erscheinen wieder neue Werke von ihm, u.a. Speaks the Nightbird, The Five, The Border …
Die Website von Robert McCammon.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bis zu diesem Buch noch nie etwas von Robert McCammon gehört habe.
Aufgrund einer Empfehlung, habe ich das Buch nun gelesen und bin begeistert. Wem „The Stand“ von Stephen King gefallen hat, der ist mit „Swans Song“ bestens bedient.
Beim Sport ist es so, einmal Fan von einem Verein, man bleibt es das ganze Leben, egal in welcher Liga der Verein spielt. Das kann man Problemlos auf die Bücher aus dem Festa Verlag ausdehnen, denn auch hier findet man immer wieder aufs Neue, neue Spieler (Autoren) die einen begeistern.
Genau das passierte mir mit Robert McCammon, denn die Story hat mein Kopfkino wieder mächtig rattern lassen. Das ganze Buch lief vor meinem inneren Auge ab wie ein Farbenfroher Film. Zugegeben so Farbenfroh, vom Blut mal abgesehen, war das Buch dann doch nicht. Doch dank der sehr bildhaften Sprache gelang es dem Autor mir Bilder in den Kopf zu pflanzen die mich während der gesamten Story begleiteten.
Das Buch ist eine wirklich sehr gut gelungene Dystopie die man mittlerweile schon fast als realistisch ansehen kann, an Betrachts der politischen Lage und den Spannungen besonders zwischen Nordkorea und den USA.
Der Spannungsbogen ist fein gesponnen und ist nahezu während des gesamten Buches auf einem sehr hohen Niveau. Selten findet man ein solches Buch, das auch nach der Lektüre lange nachhallt und durchaus bei dem einen oder anderen Leser gewisse Ängste schüren kann.
Nach der Lektüre dieses und auch des zweiten Bandes der Reihe, kann ich mich durchaus schon als Fan des Autors bezeichnen, vermutlich bin ich da nicht der einzige.
Ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen und vergebe in der Summe hier die volle Punktzahl, also 5 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:






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Donnerstag, 26. Oktober 2017

Christine Ulrich – Das 3. Jahrtausend – Der Fall Irenaeus

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 © pixabay


Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 406 Seiten
Erscheinungsdatum: 4. Juni 2017
Verlag: Independently published
ISBN: 978-1521439197
Preis: 12,45 €

        

Der Klappentext:



Irenaeus gehört zur Elite der Unsterblichen und hält sich mit Hilfe von wechselnden Klonen am Leben und bei Laune. Auf der Suche nach Ablenkung nimmt er einen rätselhaften Auftrag an und steht am Ende vor der Erkenntnis: Leben ist ohne den Tod nicht zu haben.




Die Autorin:


Christine Ulrich wird kurz vor der Ermordung JFKs in Düsseldorf geboren und wächst zwischen Opernhaus, Konzertsaal, Chorgesang und Büchern auf. Sie krallt sich beim »Weißen Hai« am Kinosessel fest, entdeckt Punk und Blues, und arbeitet nach Kräften an einem zukünftigen Leben als Bohémien. Während die Berliner Mauer bereits wankt, steigt sie zu ihrem Lebensgefährten ins Wohnmobil und reist in Richtung Polarkreis. Eineinhalb Jahre später lässt sie sich in einem kleinen Dorf von »Star Trek: Next Generation« Spanisch beibringen, während sie malt und Märchen illustriert. Wenn sie nicht gerade liest, beschäftigt sie sich mit dem Tarot oder Qigong. Mit dem Jahrhunderthochwasser kehrt sie zu einer Ausbildung in biodynamischer Landwirtschaft nach Deutschland zurück und packt vier Tage vor der Veröffentlichung von Windows 98 endgültig die Koffer. Sie zieht in das Ferienland ihrer Kindheit und lebt seitdem in der Nähe von Tønsberg, Norwegens ältester Stadt.
Dank der Beschäftigung mit Webdesign und der Entdeckung von PC-Rollenspielen entwickelt sie eine leidenschaftliche Beziehung zu ihrem jeweiligen Computer. Seit 2013 widmet sie sich mit neuem Elan der Optimierung des Zeitverhältnisses zwischen Broterwerb und Schreiben.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Ein großartige Idee, diese wirklich toll umgesetzt und schon hat man einen wirklich tollen Pageturner.
Nun gut ganz so einfach war es sicherlich nicht, auch wenn dies dem Leser so erscheinen mag.
Ewiges Leben Mithilfe von Klonen und einer wandernden Seele?
Ein, wie ich finde, toller und interessanter Gedanke. Ich meine man wird nicht mehr krank oder besser man wechselt seinen Klon falls doch.
Die Umsetzung ist der Autorin sehr gut gelungen und sie hat es geschafft ein Buch zu schreiben welches den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mit auf die Reise nimmt und so fesselt, dass es nahezu unmöglich ist das Buch aus der Hand zu legen bevor man die letzte Seite gelesen hat.
Sie schafft es Welten zu erschaffen, die sie so plastisch beschrieben hat dass sie sich vor meinem inneren Auge manifestierten. Das ist toll und das kann man nicht lernen, dass muss einem im Blut liegen.
Ebenfalls sehr gut gelungen sind die Figuren die auch wenn sie reine Fiktion sind, so echt und realistisch rüberkommen, dass man trotzdem sofort ein Bild vor Augen hat.
Die Spannung ist sehr gut aufgebaut und steigert sich mit jeder gelesenen Seite.
Ich persönlich würde mich sehr freuen wenn dieses Buch kein „stand alone“ wird sondern vielmehr der Beginn einer neuen SciFi-Reihe die dann Idealerweise auch noch auf der großen Leinwand zu sehen ist… irgendwann…
Zusammengefasst komme ich hier auf 5 von 5 Sternen und natürlich eine Leseempfehlung!

Wer aber immer noch nicht genug hat von der Autorin und ihrer Welt. Sie hat noch zwei Kurzgeschichten als eBook veröffentlicht, diese sind unter anderem bei Amazon zu beziehen.






Unsere Bewertung:






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Sonntag, 22. Oktober 2017

Chris Karlden – Der Totensucher

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. August 2017
Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3746633428
Preis: 9,99 €

        

Der Klappentext:



Ein Serienmörder. Eine verschwundene Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit.

Adrian Speer hat alles verloren: Seit ihrer Entführung vor zwei Jahren ist seine Tochter verschwunden, und von seinem Job wurde er suspendiert. In einer Abteilung für besonders grausame Gewaltverbrechen wagt er einen Neubeginn. Der erste Fall führt ihn und seinen Partner zu einer alten Fabrikhalle, in der sie eine bestialisch zugerichtete Leiche finden. Schon am nächsten Tag taucht ein weiteres Opfer auf, das nach demselben Muster getötet wurde. Auf dem Handy des Toten entdecken sie ein aktuelles Foto von Speers Tochter. Die fieberhafte Jagd nach dem Serienmörder beginnt.

Ein charismatisches Ermittlerduo unter Hochspannung




Der Autor:


Chris Karlden, Jahrgang 1971, hat Rechtswissenschaften studiert und arbeitet derzeit als Jurist in der Gesundheitsbranche. Er lebt mit seiner Familie im Südwesten Deutschlands. Sein erster Psychothriller »Monströs« war bereits ein großer Erfolg. Mehr zum Autor unter www.chriskarlden.de





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


„Der Todesprophet“ war in 2016 das großartige Debüt von Chris Karlden und er hat mit „Der Totensucher“ noch stärker wie schon mit dem Debüt nachgelegt!
Die eher hintergründige Thematik Kindesmissbrauch und die Rache an den Tätern hat einen tollen und lebendigen Thriller entstehen lassen. Oder ist es gar keine Rache? Ich denke, lest das Buch und findet es selbst heraus.
Die Schreibweise des Autors ist so bildhaft, dass es bei mir schon nach ganz wenigen Seiten mein Kopfkino zum Rattern gebracht hat.
In mehreren Handlungssträngen nimmt Chris Karlden seine Leser mit auf eine Reise die fesselnder kaum sein könnte. Jeder Handlungsstrang für sich ist schon eine spannende Story, doch gemeinsam lässt einen das Buch nicht los vor dem dramatischen Finale.
Das Buch ist ein wahrer Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.
Wie man es schon aus dem Erstling von Chris Karlden gewöhnt ist sind die Figuren lebendig und wirken allesamt echt und gut durchdacht, da bleiben keine Wünsche offen.
Sehr schön sind wieder die Schauplätze, die sich vor meinem inneren Auge gebildet haben so dass ich mich gut dorthin versetzen konnte.
Ich fand den Roman im Großen und Ganzen noch besser, noch rasanter und noch spannender und ich bin sehr gespannt welche Entwicklung der Autor noch nehmen wird.
Insgesamt sind das für mich 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.





 Unsere Bewertung:






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Mittwoch, 4. Oktober 2017

John Grisham – Das Original

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. August 2017
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453271531
Preis: 19,99 €

        

Der Klappentext:



Ein Coup, der die Buchwelt erschüttert

In einer spektakulären Aktion werden die handgeschriebenen Manuskripte von F. Scott Fitzgerald aus der Bibliothek der Universität Princeton gestohlen. Eine Beute von unschätzbarem Wert. Das FBI übernimmt die Ermittlungen, und binnen weniger Tage kommt es zu ersten Festnahmen. Ein Täter aber bleibt wie vom Erdboden verschluckt und mit ihm die wertvollen Schriften. Doch endlich gibt es eine heiße Spur. Sie führt nach Florida, in die Buchhandlung von Bruce Cable, der seine Hände allerdings in Unschuld wäscht. Und so heuert das Ermittlungsteam eine junge Autorin an, die sich gegen eine großzügige Vergütung in das Leben des Buchhändlers einschleichen soll. Doch die Ermittler haben die Rechnung ohne Bruce Cable gemacht, der überaus findig sein ganz eigenes Spiel mit ihnen treibt.





Der Autor:


John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com





Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom


Ein, wie ich meine, sehr gelungenes Debüt als Krimiautor.
Für mich immer wieder beeindruckend wie wandelbar John Grisham ist. So ist auch dieser Roman einerseits ein typischer Grisham, doch andererseits ganz anders.
Spannend erzählt er die Geschichte eines einzigartigen Raubes von 5 Originalmanuskripten von  F. Scott Fitzgerald. Ein Ermittlerteam engagiert eine junge Autorin die ihnen bei der Wiederbeschaffung der Manuskripte helfen soll. Ab da wird es spannend und interessant wie der Verdächtige sein Spiel mit der jungen Autorin und so natürlich auch mit den Ermittlern spielt.
Die Schauplätze sind fein gezeichnet und man fühlt sich von Anfang an mitten in der Story gefesselt.
Man hat das Gefühl als wenn John Grisham darin einen Teil seines Lebens oder des Miteinanders mit anderen Autoren beschreibt. Es scheint als wenn er seine Liebe zu Büchern dem Leser zu erklären versucht.
Die Beschreibung der Figuren wirkte auf mich so spannend, dass ich das Gefühl hatte, dass John Grisham alias Bruce Cable auch mich zu den Zusammenkünften der Autoren eingeladen hätte und ich so als stiller Beobachter mit am Tisch gesessen hätte.
Neben der Beschreibung der Figuren wussten auch die Dialoge zu gefallen, die durchweg realistisch erschienen.
Es gelang Grisham mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln, fast so als wenn es ein Thriller wäre.
Von mir gibt es dieses Mal 4 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung.





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Dienstag, 3. Oktober 2017

Michael Seitz – Die verlorenen Kinder

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 293 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. März 2015
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426216347
Preis: 12,99 €

        

Der Klappentext:



Ein Wien-Krimi
Ein Wiener Kriminalroman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco Brunners erster Fall.
April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Blick als ein »Pflegeskandal à la Lainz« darstellt, führt den suspendierten Expolizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er-Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher …





Der Autor:


Michael Seitz, Jahrgang 1976, hat seine Kindheit und Jugend in München und im ländlichen Niederbayern verbracht. Schon als Kind wollte er Schriftsteller werden und hielt an diesem Traum fest. Während andere ein »vernünftiges Studium« absolvierten, schrieb er in seiner wenigen freien Zeit, die ihm als Gesundheits- und Krankenpfleger blieb, in jeder Minute an seinen Manuskripten. Der Autor lebt seit 2005 in Wien. Er schreibt vorwiegend historische Romane und Gegenwartskrimis. Er genießt es, mit seiner Frau und seinen beiden Kindern durch Wien zu flanieren und in Buchgeschäften zu schmökern. Seit Kurzem besitzt die Familie einen Kater namens »Mizzi«. Seitz wird von der Literaturagentin Lianne Kolf vertreten. »Man muss schon verrückt sein, wenn man Schriftsteller werden will!«, so Seitz’ Lebensmotto.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Ein, wie ich meine, sehr gelungenes Debüt als Krimiautor.
Michael Seitz war mir bislang bekannt als Autor historischer Romane. Dieses Mal hatte ich das große Vergnügen sein Debüt als Krimiautor zu lesen. Und gleich ein so heikles Thema wie Missbrauch.
Doch es ist ihm sehr gut gelungen dieses Thema umzusetzen.
Michael Seitz ist es gelungen mich gleich auf den ersten Seiten des Buches abzuholen und mich zu fesseln bis hin zum Finale.
Die Protagonisten sind durchweg glaubhaft beschrieben, insbesondere jedoch Falco Brunner, ein Typ mit Ecken und Kanten, Ein Weiberheld wie er im Buche steht ist besonders gut gelungen, er ist ein Typ mit dem man sich gerne auf ein Bierchen treffen möchte.
Man spürt auf jeder Seite die Wut und den Hass auf die Täter und man würde am liebsten die Opfer in den Arm nehmen und trösten. Doch mehr noch möchte man selbst die Täter bestrafen.
Die Spannung, von Beginn an auf einem recht hohen Level, steigert sich zum Ende hin immer mehr, so dass es sehr schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen.
Neben den toll beschriebenen Figuren sind die Schauplätze so schon beschrieben dass man sich dort ganz sicher gut zurechtfinden würde, wenn man dort vor Ort wäre.
Im Großen und Ganzen ist dem Autor ein wirklich beeindruckendes Debüt nun auch als Krimiautor gelungen, und man kann sehr gespannt sein, was er in Zukunft noch hervorbringen wird.
Für mich sind das hochverdiente 4,5 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!





Unsere Bewertung: 



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