Samstag, 9. Dezember 2017

Linda Winterberg – Für immer Weihnachten

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 192 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. September 2017
Verlag: Rütten & Loening Verlag
ISBN: 978-3352009051
Preis: 12,00 €

        

Der Klappentext:



Weihnachten heilt alle Herzen

Frankfurt, 1951: Eva hat ihren Mann im Krieg verloren, ihre kleine Tochter Lotte wurde schwer verletzt. Nun hofft Eva auf einen Neuanfang mit Paul, aber auch ihn lassen die Erlebnisse des Krieges nicht los, und er verschweigt ihr den Grund für seine Weigerung, Weihnachten zu feiern. Dann begegnet Lotte einem Zwergesel, der ihr Leben vollends auf den Kopf stellt. Einen Tag vor Heiligabend steht Eva mit ihrem Kind auf der Straße, und es ist ausgerechnet der kleine Esel, der den beiden zu einem echten Weihnachtswunder verhilft. Doch wird es ihnen auch gelingen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen – und mit Paul eine Familie zu werden?

Eine anrührende Weihnachtsgeschichte 





Die Autorin:



Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört“ vor.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Eigentlich kann man mich mit Weihnachtlichen Büchern jagen, wegen akuter Kitschgefahr. Doch dieses Büchlein ist so ganz anders, herzerwärmend, ein wenig mystisch und einfach nur schön.
Und das schreibe ich jetzt, als einer der schon seit Jahren seinen Glauben an Weihnachten verloren hat.
Die Figuren sind wunderschön gezeichnet und sogar Hermann, das Eselchen, wirkt echt und glaubhaft.
Die Geschichte lässt einen, trotz allem, weihnachtliche Gefühle verspüren, auch wenn man dies eigentlich nicht möchte. Die Geschichte geht von der ersten bis zur letzten Seite tief zu Herzen und berührt den Leser.
Der Schauplatz, Frankfurt am Main, ist so schön beschrieben, dass man, wenn man es nicht schon wäre, sich erneut in diese schöne Stadt verlieben könnte.
Es ist eine kleine Geschichte die man sich gut vorstellen kann, an den Adventssonntagen, am Kachelofen, und den Kindern dann vorzulesen. Und den letzten Teil der Geschichte dann am Nachmittag des Heiligen abends. Schön im Kreise der ganzen Familie.
Denn, das Buch ist ein Buch für die ganze Familie, nicht nur für die Großen.
Ich habe das Buch, trotz meiner Abneigung gegen Weihnachten, mit großem Genuss gelesen und kann es guten Gewissens weiterempfehlen.
Ganz klare 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!



Unsere Bewertung:






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Donnerstag, 30. November 2017

Heidrun Hurst – Der Teufel von Straßburg

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.September 2017
Verlag: Weltbild Verlag
ISBN: 978-3959735513
Preis: 16,99 €

        

Der Klappentext:



Straßburg 1348. Die schicksalhafte Begegnung mit dem Henkerssohn Martin stürzt die schöne junge Adelheid, Schülerin des Klarissenordens, in tiefe Verwirrung. Er löst Gefühle in ihr aus, die sie nicht zulassen kann. Auch Martin verhält sich zunächst abweisend. Zu sehr hadert er mit dem blutigen Handwerk seiner Familie, und er fürchtet die Verachtung Adelheids. Doch als ein grausamer Mörder umgeht, der namenlose Waisen tötet, verbünden sich die beiden, um dem „Teufel von Straßburg“ auf die Spur zu kommen. Auch das Kräuterweib Gertrudis scheint auf ihrer Seite zu stehen, doch die Alte verbirgt ein dunkles Geheimnis. Wem können Adelheid und Martin trauen ‒ und hat ihre Liebe eine Chance?





Die Autorin:



Geboren in einem kleinen Dörfchen, in der Nähe von Kehl am Rhein, und in der etwas eintönigen Idylle eines Bauernhofes aufgewachsen, war ich schon immer darauf angewiesen mein Leben auf eigene Faust etwas spannender zu gestalten. Meine Eltern und Großeltern bewirtschafteten den Hof und hatten wenig Zeit, sich um den einzigen Spross der Familie zu kümmern. So bin ich mithilfe von Büchern auf die Reise gegangen. Ich tauchte ab in fremde Länder und unbekannte Kulturen, erlebte  Abenteuer und erträumte mir selbst Geschichten, was sich im Nachhinein als gar nicht so schlecht erwiesen hat. Mein Hunger nach Literatur wurde über die Jahre immer größer – und die Bücher immer dicker – obwohl sich der Geschmack mit der Zeit natürlich veränderte. Mit zwanzig habe ich das erste Mal versucht selbst einen Roman zu schreiben, doch ich spürte bald, dass die Zeit dafür nicht reif war. – Wenn sie überhaupt einmal kommen sollte...Jahre später zog mich das Schreiben wieder in seinen Bann. Seit dieser Zeit sind bereits mehrere historische Romane entstanden, denen sich in regelmäßigen Zeitabständen ein weiterer anschließt.
Zu meiner Spezialität gehören gut recherchierte Geschichten, die unter die Haut gehen, und sich einfühlsam mit dem Schicksal der einfachen Leute beschäftigen. Dabei verbinde ich fiktive Charaktere mit historischen Tatsachen. Von Rezensenten werden diese Romane als ergreifend, atemberaubend und abseits des Klischees beschrieben. Einige Ausschnitte finden Sie bei den Buchbeschreibungen.
Ich bin Mitglied des Autorennetzwerkes Ortenau, sowie bei DeLiA und HOMER.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Nach der Lektüre der Bergmannstrilogie ist nun „Der Teufel von Straßburg“ der vierte Roman aus der Feder von Heidrun Hurst den ich gelesen habe.
Gewohnt interessant und spannend geschrieben nimmt uns die Autorin dieses Mal mit ins Straßburg des Jahres 1348.
Die beiden Protagonisten sind unterschiedlicher wie sie nur sein können.
Zum einen ist es junge Adelheid, die in einem Kloster lebt und vor der Entscheidung steht Nonne zu werden, und zum anderen der Sohn des Scharfrichters, Martin, der mit seinem Schicksal hadert, als Sohn des Scharfrichters nur selbst auch Scharfrichter werden zu können.
Schon mit dem Prolog ist es der Autorin gelungen mich abzuholen und so zu fesseln, dass es nicht leicht war das Buch aus der Hand zu legen. Doch genau das hat das Buch verdient, denn es ist ohne Frage kein Buch das man schnell herunter lesen sollte. Es ist ein Buch das man langsam und mit Genuss lesen sollte.
Die Figuren wirken echt und gut durchdacht, und auch die Dialoge könnten durchaus seinerzeit so geführt worden sein.
Heidrun Hurst lässt das historische Straßburg so bildhaft entstehen, dass man sich vorkommt als würde man durch die Stadt wandeln.
Mein Gefühl sagt mir, dass sie mit „Der Teufel von Straßburg“ bis jetzt ihr Meisterstück abgeliefert hat. Und ich bin sehr gespannt was da in Zukunft noch auf den Leser zukommen mag.
Ich wurde von diesem Roman aufs Beste unterhalten und kann für das Buch eine Leseempfehlung aussprechen.
Von mir gibt es fast schon wie gewohnt, 5 von 5 möglichen Sternen.




Unsere Bewertung:






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Dienstag, 28. November 2017

Ken Follett – Das Fundament der Ewigkeit

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 1168 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. September 2017
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3785726006
Preis: 36,00 €

        

Der Klappentext:



Nach DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT der neue große historische KINGSBRIDGE-Roman des internationalen Bestsellerautors:

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe ... nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen – koste es, was es wolle.
Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen ...




Der Autor:



Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“.
Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren Kindern zudem weder Fernsehen noch Kinobesuche und verboten ihnen sogar, Radio zu hören. Dem jungen Ken blieben zur Unterhaltung nur die unzähligen Geschichten, die ihm seine Mutter erzählte – und die Abenteuer, die er sich in seiner eigenen Vorstellungswelt schuf. Schon früh lernte er lesen; er war ganz versessen auf Bücher, und nirgendwo ging er so gern hin wie in die öffentliche Bibliothek.

„Ich hatte kaum eigene Bücher und war immer dankbar für die öffentliche Bücherei. Ohne frei zugängliche Bücher wäre ich nie zum eifrigen Leser geworden, und wer kein Leser ist, wird auch kein Schriftsteller.“

Als Ken Follett zehn Jahre alt war, zog die Familie nach London. Nach seinem Schulabschluss studierte er Philosophie am University College; dass der Sohn eines Steuerinspektors sich für dieses Fach entschied, mag auf den ersten Blick befremden, aber bedenkt man, dass Kens religiöse Erziehung viele Fragen aufgeworfen und offengelassen hatte, erscheint sie gar nicht mehr so untypisch. Ken Follett ist der Überzeugung, dass die Entscheidung für dieses Studienfach ihm die Weichen in seine Zukunft als Schriftsteller gestellt hat.

„Zwischen der Philosophie und der Belletristik besteht ein Zusammenhang. In der Philosophie beschäftigt man sich mit Fragen wie zum Beispiel: ‚Wir sitzen hier an einem Tisch, aber existiert der Tisch überhaupt?’ Eine verrückte Frage, aber beim Studium der Philosophie muss man solche Dinge ernst nehmen und braucht eine unorthodoxe Vorstellungsgabe. Beim Schreiben von Romanen ist es genauso.“

In einem Hörsaal danach zu fragen, was wirklich ist, war eine Sache – doch plötzlich sah sich Ken mit einer ganz anderen Wirklichkeit konfrontiert: Er wurde Ehemann und Vater. Er heiratete seine Freundin Mary am Ende seines ersten Semesters an der Universität. Im Juli 1968 kam ihr Sohn Emanuele zur Welt. „So etwas plant man nicht, wenn man erst achtzehn ist, aber als es geschah, war es ein unglaubliches Erlebnis. Ich fühlte mich doppelt bereichert: Ich verbrachte eine herrliche Zeit an der Universität, aber es war auch äußerst aufregend, ein Baby zu haben und sich darum zu kümmern. Wir hatten Emanuele sehr lieb, und er war überaus liebenswert. Das ist er noch heute.“

An der Universität, in der hitzigen Atmosphäre der späten Sechzigerjahre und des Vietnam-Kriegs, entdeckte Ken Follett auch seine Leidenschaft für Politik.
„Ständig wurde über Politik diskutiert. Uns kam es vor, als wären die Studentenproteste zu einem weltweiten Phänomen geworden. Und obwohl wir jung und voller jugendlicher Arroganz waren – wenn ich mir die Kernfragen betrachte, für die wir eintraten, glaube ich, dass wir im Großen und Ganzen richtig lagen.“

Im September 1970, gleich nach der Universität, trat Ken Follett mit einem dreimonatigen Journalistenkurs den Weg an, der ihn zur Schriftstellerei führte. Zuerst arbeitete er als Zeitungsreporter für das South Wales Echo in Cardiff, nach der Geburt seiner Tochter Marie-Claire 1973 als Kolumnist für die Evening News in London.
Als Ken Follett sah, dass sein Traum, ein „berühmter Enthüllungsjournalist und Starreporter“ zu werden, nicht in Erfüllung gehen würde, begann er, an den Abenden und Wochenenden Romane zu schreiben. 1974 verließ er die Zeitungswelt und nahm eine Stellung bei dem kleinen Londoner Verlag Everest Books an.  

Seine Feierabend-Schriftstellerei führte zwar zur Veröffentlichung einiger Bücher, von denen sich aber keines gut verkaufte. Schon in dieser Zeit wurde er vom amerikanischen Literaturagenten Al Zuckerman ermutigt und beraten. Dann kam der Tag, an dem sie beide wussten, dass Kens neuer Roman das Zeug zum Bestseller besaß, und Zuckerman sagte: „Dieser Roman wird eine ganz große Sache – mach dich auf Steuerprobleme gefasst.“

Die Nadel (Eye of the Needle) war dieser Roman; er wurde 1978 veröffentlicht und machte Ken zum Bestseller-Autor. Die Nadel gewann den Edgar-Award und verkaufte sich mehr als 10 Millionen Mal. Der Erfolg dieses Buches ermöglichte es Ken, seinen bisherigen Beruf aufzugeben, eine Villa im Süden Frankreichs anzumieten und sich völlig seinem nächsten Roman namens Dreifach (Triple) zu widmen. „Ich machte mir große Sorgen, dass ich es nicht wieder schaffen würde. Das passiert vielen Schriftstellern. Sie schreiben ein hervorragendes Buch, aber das nächste ist schon schwächer und verkauft sich auch nicht mehr so oft. Das dritte Buch ist dann nicht sonderlich gut, und ein viertes schreiben sie nicht mehr. Ich war mir voll bewusst, dass mir das Gleiche passieren könnte. Deswegen arbeitete ich sehr hart an Dreifach, um ihn ebenso spannend wie Die Nadel zu machen.“

Drei Jahre später kehrten die Folletts nach England zurück, denn Ken vermisste Kino und Theater und die anregende Atmosphäre in London. Auch wollte er wieder von seinem Wahlrecht Gebrauch machen können. Das Paar ließ sich in Surrey nieder, wo Ken sich bei der Beschaffung von Geldern und den Wahlkampagnen der Labour Party engagierte. Dort lernte er auch Barbara Broer kennen, die Sekretärin des dortigen Parteibüros, verliebte sich in sie und heiratete sie 1985 nach seiner Scheidung. Die beiden leben jetzt in Hertfordshire in einem alten Pfarrhaus, das auch Kens Kindern aus erster Ehe sowie Barbaras Sohn und ihren beiden Töchtern sowie deren Partnern und Kindern offensteht.

Barbara war Parlamentsabgeordnete von Stevenage – ihren Sitz hatte sie 1997 erstmals errungen und wurde 2001 und 2005 wiedergewählt. Als Gleichstellungsministerin gehörte sie 2007 der Regierung Gordon Browns an. 2010 zog sie sich aus der aktiven Politik zurück und ist seither nicht nur CEO des Ken Follett Office, sondern auch die Agentin ihres Mannes, die ihn international vertritt. Ken unterstützte sie beim Wahlkampf und durch seine Mitarbeit an anderen Aktivitäten der Partei. Obwohl Ken sich politisch engagiert, lässt er sich durch die Politik niemals von der Schriftstellerei abhalten. Er beginnt schon vor dem Frühstück zu schreiben und arbeitet bis etwa siebzehn Uhr: „Ich bin ein Morgenmensch. Sobald ich aufgestanden bin, möchte ich an den Schreibtisch. Am Abend entspanne ich mich gern, möchte essen und trinken und Dinge tun, die mich nur wenig belasten.“

In den letzten 40 Jahren hat Ken Follett 30 Romane verfasst. Seine ersten fünf Bestseller waren Spionageromane: Die Nadel (1978), Dreifach (1979), Der Schlüssel zu Rebecca(The Key to Rebecca – 1980), Der Mann aus St. Petersburg (The Man from St. Petersburg – 1982) und Die Löwen (Lie Down with Lions – 1986). Auf den Schwingen des Adlers (On Wings of Eagles – 1983) ist die wahre Geschichte zweier Angestellter von Ross Perot, die während der Revolution in 1979 aus dem Iran gerettet werden.
Und dann überraschte er seine Leser mit einem radikalen Genre-Wechsel: 1989 erschien Die Säulen der Erde (The Pillars of the Earth), ein Roman über den Bau einer fiktiven Kathedrale im Mittelalter. Das Buch erhielt begeisterte Kritiken und führte sechs Jahre lang die deutschen Bestsellerlisten an. In der 2004 vom ZDF durchgeführten Umfrage „Unsere Besten – Das große Lesen“ landete Die Säulen der Erde auf Platz 3 der beliebtesten Bücher der Deutschen, gleich nach J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringeund der Bibel. Weltweit hat sich der Roman bislang 23 Millionen Mal verkauft.
Die folgenden drei Romane, Nacht über den Wassern (Night Over Water – 1991), Die Pfeiler der Macht (A Dangerous Fortune – 1993) und Die Brücken der Freiheit (A Place Called Freedom – 1995), waren eher historische Romane als Thriller. Mit dem Roman Der dritte Zwilling (The Third Twin – 1996) kehrte er jedoch wieder ins Thriller-Genre zurück. 1997 stand dieser Roman in der jährlichen Übersicht der internationalen Belletristik-Bestseller in Publishing Trends gleich hinter John Grishams The Partner an zweiter Stelle. Sein nächstes Werk, Die Kinder von Eden (The Hammer of Eden – 1998) war wieder ein Kriminalroman, der in der Gegenwart angesiedelt ist, gefolgt von Das zweite Gedächtnis (Code to Zero – 2000), einem Thriller, der zur Zeit des Kalten Krieges spielt.
Für die beiden anschließenden Romane wählte Ken wieder den 2. Weltkrieg als Hintergrund: Die Leopardin (Jackdaws – 2001) ist die Geschichte einer Gruppe von Frauen, die an Fallschirmen über dem besetzten Frankreich abspringen, um ein strategisch wichtiges Fernmeldeamt zu zerstören (der Roman gewann 2003 den begehrten Corine-Preis), und in Mitternachtsfalken (Hornet Flight – 2002) geht es um ein junges dänisches Paar, das tollkühn versucht, mit einem restaurierten Doppeldecker, einer Hornet Moth, aus dem besetzten Dänemark nach England zu flüchten. Mit im Gepäck haben sie wichtige Informationen über ein neues deutsches Radarsystem.
Eisfieber (Whiteout – 2004) ist ein Thriller, der in der Gegenwart spielt und vom Diebstahl eines tödlichen Virus aus einem Forschungslabor handelt. Schauplatz ist das schottische Hochland während einer stürmischen, verschneiten Weihnacht, geprägt von Eifersucht, Misstrauen, sexueller Spannung und Rivalitäten, mit arglistigen Verrätern und unvermuteten Helden.
Die Tore der Welt (World Without End – 2007) ist die lang erwartete Fortsetzung zum immens beliebten Die Säulen der Erde. In diesem Roman kehrt Ken zweihundert Jahre später nach Kingsbridge zurück und berichtet von den Nachkommen der Figuren in Die Säulen der Erde. Breit angelegt und von gewaltigem Umfang, konzentriert es sich auf eine Handvoll Menschen, deren Leben vom Schwarzen Tod bedroht wird, der Pestepidemie, die in der Mitte des 14. Jahrhunderts Europa befiel.

Die nächsten drei Romane des Meisters des Geschichtenerzählens umspannen fünf Generationen auf drei Kontinenten und bilden die sogenannte „Jahrhundert-Saga“. Sturz der Titanen (Fall of Giants, 2010) verfolgt das Schicksal von fünf Familien aus den USA, Deutschland, Russland, England und Wales, die in gegenseitiger Beziehung stehen, in den Wirren des 1. Weltkriegs und der Russischen Revolution und beim Kampf um das Frauenwahlrecht. Sturz der Titanen wurde gleichzeitig in vierzehn Ländern veröffentlicht, war eine internationale Sensation und führte mehrere Bestsellerlisten an.
Winter der Welt (Winter of the World, 2012) nimmt die Fäden des ersten Buches wieder auf, als auf die fünf Familien eine Zeit gewaltiger gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen zukommt, und führt sie durch den Aufstieg des „Dritten Reiches“, den Spanischen Bürgerkrieg und die dramatischen Wendungen des 2. Weltkriegs bis zu den Explosionen der ersten amerikanischen und sowjetischen Atombomben und dem Beginn des langen Kalten Krieges.
Der dritte Band der Jahrhundert-Saga, Kinder der Freiheit (Edge of Eternity), der das Schicksal der fünf Familien vor dem Hintergrund der politischen, wirtschaftlichen  und gesellschaftlichen Umwälzungen vom Anfang der 1960er bis zum Ende der 1980er Jahre schildert, ist im September 2014 erschienen und handelt vom Kampf um die Bürgerrechte, von Attentaten und den großen Massenbewegungen, von Vietnam und der Kubakrise, Präsidentschaftsskandalen, Revolutionen und vom Rock ‚n‘ Roll bis hin zum Fall der Berliner Mauer.
Bisher hat sich die Jahrhundert-Saga weltweit über 12 Millionen Mal verkauft.

Die Nadel wurde mit großem Erfolg mit Donald Sutherland in der Hauptrolle verfilmt. Sechs weitere Follett-Romane dienten als Vorlage für Mini-Serien für das Fernsehen: Der Schlüssel zu Rebecca, Die LöwenAuf den Schwingen des AdlersDer dritte Zwilling– die CBS erwarb die TV-Rechte an diesem Roman für die Rekordsumme von $1.400.000 –, Die Säulen der Erde und Die Tore der Welt. Die beiden letzten Verfilmungen wurden in viele Sprachen synchronisiert und in zahlreichen Ländern ausgestrahlt. Ken verwirklichte sich mit einem Gastauftritt als Diener in Der dritte Zwilling– und später als Händler in Die Säulen der Erde – einen lebenslangen Traum, aber er wird die Schriftstellerei nicht an den Nagel hängen.

Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahe stehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Shakespeare und Musik.
Musik war ihm schon immer sehr wichtig. Beide Eltern spielten Klavier, und Ken spielt Bassgitarre in einer Band mit Namen „Damn Right I Got The Blues“, mit der er auch ein Album namens Don’t Quit Your Day Job („Häng deinen richtigen Beruf nicht an den Nagel“) aufgenommen hat – ein recht passender Titel für einen Mann, der keine übertriebenen Vorstellungen in Bezug auf sein musikalisches Talent hegt.
„In einer Band zu spielen ist eine sehr sinnliche Beschäftigung, die Schriftstellerei reine Hirnarbeit. Meine Romane folgen, wie in der Unterhaltungsliteratur üblich, einem vorher festgelegten Handlungsgerüst, und ich denke ständig über die Mechanismen der Erzählung nach. Das Spielen in einer Band ist dagegen vollkommen emotionaler Natur. Zwischen den Ohren und den Fingerspitzen besteht eine direkte Verbindung, die die bewusste Vernunft umgeht.“

Obwohl Ken ein rühriges Leben führt, in dessen Mittelpunkt Arbeit, Familie und Politik stehen, findet er Zeit, sich in seiner Gemeinde zu engagieren. 1998-99 war er Vorsitzender des National Year of Reading, einer staatlichen Initiative zur Verbesserung der Lese- und Schreibfähigkeit. Zehn Jahre lang war er Präsident der Dyslexia Action, einer Organisation zur Legasthenikerhilfe. Er ist Fellow der Welsh Academy, der Royal Society of Arts und des University College, London.

2007 verlieh ihm die University of Glamorgan die Ehrendoktorwürde in Literatur und die Saginaw Valley State University in Michigan einen ähnlichen Titel; dort gibt es auch ein eigenes „Ken-Follett-Archive“, wo seine Unterlagen aufbewahrt werden. 2008 schloss sich die University of Exeter an. Er ist in mehreren Stevenage-Wohlfahrtsstiftungen aktiv und war zehn Jahre lang Mitglied im Aufsichtsgremium der Grundschule von Roebuck, darunter vier Jahre als Vorsitzender.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Als ich 1990 den ersten Band „Die Säulen der Erde“ in die Hand nahm ahnte ich noch nicht, dass ich heute, knappe 30 Jahre später, noch immer so gerne nach Kingsbridge reise, leider nur im Buch, aber gerne immer wieder aufs Neue.
Die Kingsbridge-Reihe ist mitverantwortlich an meiner Liebe heute zu historischen Romanen.
Es war wie ein nach Hause kommen als ich zu Lesen begonnen habe. Viele bekannte Namen, der altbekannte Schauplatz und diese besondere Atmosphäre die Ken Follett immer wieder aufs Neue entstehen lässt, hier in Kingsbridge und anderen Orten der Handlung.
Es ist wie immer in der Kingsbridge Reihe die besondere Atmosphäre die den Reiz ausmacht. Der Autor gibt seinen Lesern jedes Mal das Gefühl mitten in der Story zu stehen. Mitten in der Story bedeutet bei Ken Follett die Gefühle der Figuren selbst zu fühlen, an den Schauplätzen dabei zu sein und jede Intrige am eigenen Leib zu spüren.
Es gelingt Ken Follett immer wieder aufs Neue den Leser das Buch erleben zu lassen.
Nur sehr wenige Autoren schaffen es, eine Buchreihe über fast 30 Jahre interessant zu halten für den Leser und es wundert mich nicht, dass der dritte Band gleich auf den oberen Rängen der Bestsellerlisten zu finden ist.
Die Story ist gewohnt spannend und echt, die Figuren haben die notwendige Tiefe und wirken so komplett real.
Auch wenn die eine oder andere Szene etwas zu lange beschrieben wurde, hat man nicht das Gefühl gelangweilt zu werden, denn fast erwartet man diese Detailverliebtheit bei Ken Follett, es gehört in Kingsbridge irgendwie dazu.
Für mich sind das klare 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.








Unsere Bewertung:






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Mittwoch, 15. November 2017

Robert McCammon – Swans Song 2 – Das scharlachrote Auge

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 450 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Juni 2015
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865523556
Preis: 13,95 €

        

Der Klappentext:



Eine erkaltete, hoffnungslose Welt. Heimgesucht von einer uralten bösen Macht.
Er ist der Mann mit dem scharlachroten Auge, der Mann der vielen Masken. Er vereint die Kraft der menschlichen Gier und des Wahnsinns. Er durchstreift das nuklear verstrahlte Land auf der Suche nach einem Kind, dem Mädchen mit dem Namen Swan.
Das Kind muss vernichtet werden, denn es besitzt die Gabe. Swan kann dem toten Boden wieder Leben geben und den Menschen somit Rettung bringen …
Das Ende der Welt ist nur der Start für den letzten Kampf der Menschheit.

Stephen King: »Robert McCammon ist einer der besten Horror- und Thrillerautoren …«
Publishers Weekly: »Überwältigend … Ein tiefer Blick in die Hölle und Erlösung.«
Dean Koontz: »Ein irrer Sturz in den Terror. Eine große und erschreckende Geschichte.«
Der legendäre US-Bestseller. Düster, brutal und mit epischer Wucht erzählt.




Der Autor:



Robert McCammons (geboren 1952 in Birmingham, USA) erster Roman Baal erschien 1978. Bis 1992 folgten 11 weitere, mit denen er einer der erfolgreichsten Autoren des Booms der US-amerikanischen Horrorliteratur wurde (von Ende der 1970er bis in die frühen 1990er Jahre).
Danach zog er sich ganz aus der Öffentlichkeit zurück. Erst seit 2002 erscheinen wieder neue Werke von ihm, u.a. Speaks the Nightbird, The Five, The Border …
Die Website von Robert McCammon.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Nachdem mich bereits der erste Band begeistern konnte, war ich sehr auf diesen zweiten Band gespannt.
Nicht mehr ganz so rasant, doch nicht weniger spannend. Nach der Lektüre der beiden Teile kann ich es guten Gewissens auf eine Stufe mit Kings „The Stand“ stellen.
Es ist nicht leicht nun diesen zweiten Band für sich zu beurteilen, denn beide Teile gehören zusammen und deshalb eigentlich zusammen bewertet.
Die bereits bekannten Figuren und einige neue sind gewohnt plastisch beschrieben und wirken durchweg sehr glaubhaft.
Die Story ist auch wieder sehr spannend, aber nicht so rasant wie Teil eins.
Wenn man nun beide Teile zusammen nimmt muss man die Story ohne Frage mit der vollen Punktzahl von 5 Sternen bewerten. Wenn man allerdings den ersten Band mit 5 Sternen bewertet hat, kann man eigentlich nicht umhin, diesen zweiten Band nur mit 4 Sternen zu bewerten.
Aber! Die beiden Bände müssen ohne Frage zusammen gelesen werden und daher muss man in der Summe beide gleich bewerten.
Die Geschichte ist für mich eine der besten Endzeitstories überhaupt, direkt nach Stephen Kings „The Stand“. Nicht weniger spannend und nicht weniger mystisch begeben sich das Mädchen mit dem Namen Swan und ihr Widersacher, der Mann mit dem scharlachroten Auge auf den Weg zum entscheidenden Kampf ums Überleben der Menschheit.
Die Geschichte beschreibt vieles nur undeutlich und lässt viel Platz für die eigene Fantasie.
Der Autor schaffte es wieder mich zu fesseln und konnte mich wieder sehr gut unterhalten.
Wie erwähnt sind das für mich 4 von 5 Sternen, für die Dilogie allerdings, also beide Bände zusammen sind das volle 5 von 5 Sterne, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!







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Freitag, 10. November 2017

Alfred Stabel – Die Stadt des Kaisers

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2017
Verlag: epubli
ISBN: 978-3745006469
Preis: 14,90 €

        

Der Klappentext:



Zur Jahreswende 1684 sammelt Sultan Mehmed der Siegreiche ein Heer vor Edirne. Wien hat er bereits erobert, nun will er ganz Mitteleuropa ins türkische Joch zwingen. Während der bankrotte deutsche Kaiser am Reichstag zu Regensburg verzweifelt nach Verbündeten und neuen Geldquellen sucht, macht sich zu ihm ein Mann mit dem verwegenen Plan auf den Weg, Wien im Handstreich zurückzugewinnen.
Für Konrad von Breitenbrunn, der Familie und Freunde in den Türkenkriegen verloren hat, ist der Kampf gegen das Osmanische Reich zur Obsession geworden.
Die Verfolgung eines großen Zieles, das Aufeinanderprallen zweier Weltreligionen, das Ringen orientalischer Despotie mit abendländischem Absolutismus um die Vorherrschaft in Europa, sind der Stoff dieses spannenden Romans aus dem alternate-history-Gen





Der Autor:



Alfred Stabel ist 1950 geboren und lebt mit seiner Familie in Wien. Die Stadt hat er unter anderem durch die Tätigkeit als Fremdenführer und später als Notarzt der Wiener Rettung in ganz unterschiedlicher Weise kennengelernt. Als lebendes Museum, Gedächtnisstätte, Spitalszentrum und moderne Weltstadt. Die Autorentätigkeit beginnt mit dem Schreiben eines Büchleins für die eigenen Kinder. Es wurde nicht veröffentlich, doch die Freude am Verfassen kreativer Texte ermutigt ihn zu literarischer Tätigkeit.






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Nach der Lektüre im vergangenen Jahr von „Der Goldene Apfel der Deutschen“, das mich schon sehr begeistern konnte. Liegt mir nun das neue Buch von Alfred Stabel vor, „Die Stadt des Kaisers“.
Das Buch ist ebenfalls eine Alternativweltgeschichte. Das Buch spielt in einer alternativen Welt in der die Türken 1683 Wien erobert haben und nicht zurückgeschlagen wurden.
Als ich die Story begonnen habe zu lesen, war ich zunächst gespannt, wie sich der Autor diese alternative Welt des 17. Jahrhunderts so vorstellt.
Ich gestehe, dass mich der Autor wieder fesseln konnte, und mehr noch, ich konnte das Buch erst aus den Händen legen als ich es zu Ende gelesen hatte, was mich einiges an Schlaf gekostet hatte. Aber das war das Buch allemal wert.
Es ist wahnsinnig spannend zu lesen wie es denn gewesen wäre wenn die Türken wirklich siegreich gewesen wären. Wie hätte sich Europa entwickelt? Wie das osmanische Reich? Und das Buch wirkt nach, wenn man den Gedanken was wäre wenn denn weitergesponnen hat bis ins heute.
Sehr interessante und authentische Figuren, sowohl fiktive als auch die geschichtlich belegten Figuren.
Dem Autor gelang es eine düstere Atmosphäre zu erzeugen, wie sie denn vermutlich bei tatsächlichen Vorgängen dieser Art entstanden wäre.
Viele fiktive Figuren haben in meinen Augen das Zeug, um, wenn es denn die reale Geschichte gewesen wäre, in heutigen Geschichtsbüchern als Helden verehrt zu werden.
Ich bin ganz ehrlich, bisher war für mich „verfälschte“ Geschichte war für mich wie ein rotes Tuch. Doch Alfred Stabel gelingt es dank seiner feinfühligen Schreibweise die Geschichte zu verfälschen aber doch so spannend und Lesbar zu machen, dass man das Buch nicht beiseitelegen kann.
Nur wenigen Autoren gelingt es ein solches Buch zu schreiben ohne dass ein Aufschrei durch die Welt der Fans historischer Romane geht.
Mich konnte Alfred Stabel voll und ganz überzeugen. Und ich bin sehr gespannt was in Zukunft noch zu erwarten ist.
Für mich ist das Buch gut für die Höchstpunktzahl, also 5 von 5 Sternen.







Unsere Bewertung:





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