Mittwoch, 16. August 2017

Jutta Maria Herrmann - Amnesia

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2017
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426519974
Preis: 9,99 €



 Der Klappentext:


Du hast nichts zu verlieren.
Du hast eine mörderische Wut.
Und du kannst dich an nichts erinnern …
Als die Berlinerin Helen die Diagnose Krebs im Endstadium erhält, ist es ihr einziger Wunsch, sich vor ihrem Tod endlich mit ihrer Mutter auszusöhnen, zu der sie ein schwieriges und distanziertes Verhältnis hat. Bei ihrer Familie in der südwestdeutschen Heimat angekommen, muss sie dann schockiert erfahren, dass ihre schwangere Schwester Kristin von ihrem Ehemann Leon misshandelt wird. Am liebsten würde Helen Leon dafür umbringen, zu verlieren hat sie ja nichts mehr. Aber einen Menschen töten? Helen glaubt nicht, dass sie dazu wirklich fähig ist.
Am nächsten Morgen allerdings ist Leon tot – und Helen, die Medikamente mit schwersten Nebenwirkungen nimmt, hat keinerlei Erinnerung an die vergangene Nacht. Amnesie …
Die deutsche Spannungs-Autorin Jutta Maria Herrmann legt endlich nach und blickt mit ihrem düsteren und psychologisch tiefgründigen Thriller in die menschlichen Abgründe. Ein Psycho-Thriller der Extraklasse!





Die Autorin:


Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Filmwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich ins Nachtleben. Sie war u.a. als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin und Veranstalterin von Punkkonzerten tätig. Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, vor den Toren Berlins. Nach "Hotline" und "Schuld bist du" ist "Amnesia" ihr dritter Thriller im Knaur Verlag.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Vorab, ich liebe die Romane der Autorin. Auch dieser gefällt mir wirklich sehr gut, doch dieses Mal war es anders. Ich wusste Tage- ja wochenlang nicht wie ich meine Meinung zu diesem Roman kundtun kann. Mehrere Versuche eine Rezension zu schreiben landeten im Rundordner und ich war wirklich kurz davor zu verzweifeln. Nun endlich ist es vollbracht und ich kann meine Meinung mitteilen. Eine wahrlich schwere Geburt, und ich hoffe, dass die Autorin niemals so lange mit einem Buch zu kämpfen hat wie ich mit meiner Meinung.
Der Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut, denn Jutta Maria Herrmann gelingt es immer wieder aufs Neue, ihre Leser gleich zu Beginn gefangen zu nehmen und mit auf die Reise durch die Story nehmen.
Ihre Figuren wirken wie immer, sehr echt und real. Und so kann man sich auch sehr gut in sie hineinersetzen und steht deshalb nicht nur daneben sondern vielmehr mitten in der Geschichte.
Besonders interessant ist der psychologische Hintergrund, bzw. die psychischen Probleme der Protagonistin.
Sehr geschickte Wendungen machen es für den Leser nahezu unmöglich Rückschlüsse auf den oder die Täter zu bekommen. Ich gestehe dass ich daran gescheitert bin und erst auf den letzten Seiten wirklich sicher sein konnte wer es war.
Gut gefallen konnte auch dass die Taten nur angedeutet wurden und deswegen die eigne Phantasie gefragt war um letzten Endes die Taten klar zu definieren.
Insgesamt legte die Autorin wieder einen tollen Roman hin der mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten konnte.
Für mich sind das in der Summe die volle Punktzahl, also 5 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:


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Donnerstag, 10. August 2017

Maria W. Peter – Die Festung am Rhein

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 608 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3404175192
Preis: 10,00 €




Der Klappentext:


Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe
 
Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben – immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ... 
Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude. 




Die Autorin:


Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Mit diesem Roman ist der Autorin ihr Meisterwerk gelungen. Maria W. Peters Schreibstil hat mich direkt auf den ersten Seiten abgeholt und fesselte mich bis zur letzten Seite.
Es ist kein Buch welches man mal eben so weg lesen sollte, sondern es vielmehr genießen sollte.
Nach den ersten ca 50 Seiten habe ich für mich entschieden, nicht mehr als 10-15 Seiten am Tag zu lesen um es wirklich genießen zu können und um es richtig wirken zu lassen. Und ich muss sagen das war die richtige Entscheidung, denn das Buch ist es auf jeden Fall Wert sich mehr als nur zwei oder drei Tage wie beim schnellen lesen, damit zu beschäftigen.
Für mich war es aber auch etwas Besonderes weil ich die Stadt Koblenz, den Haupthandlungsort der Geschichte, doch etwas kenne. Viele mir bekannte Schauplätze waren so schön und plastisch beschrieben, dass ich sie sofort wiedererkannt habe. Doch auch für jemanden der so garkeinen Bezug zu Koblenz hat ist es ein Erlebnis die Stadt im frühen 19. Jahrhundert mit diesem Buch zu erleben.
Fein beschriebene Charaktere, die, so mein Eindruck, alle durchweg sehr authentisch wirken, runden die Story ab und lassen sie wirklich echt wirken.
Gleich von den ersten Seiten an kam eine leichte Spannung auf, die sich step by step immer weiter. gesteigert hatte und bis zum Finale.
Nur wenigen Autoren gelingt es, mir solche Bilder in den Kopf zu pflanzen wie es Maria W. Peter gelungen ist. Farbenfrohe Bilder, fast so wie in einem Kinofilm, ließen diese Story in meinem Kopf ablaufen wie eben einen Kinofilm.
Wie immer in den Büchern der Autorin kann man auch hier wieder einiges über die Geschichte Deutschlands und dem Rheinland insbesondere lernen. Und als Sahnehäubchen ist die Liebesgeschichte zwischen Franziska der jungen Mädchen aus Koblenz und dem Preußischen Leutnant Rudolph anzusehen.
Mich konnte Mariaa W. Peter mit diesem Buch wieder einmal aufs Beste unterhalten und so vergeben ich hochverdiente 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!






Unsere Bewertung:


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Montag, 7. August 2017

Craig Johnson – LongmireBittere Wahrheiten

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2017
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865525505
Preis: 12,95 €




Der Klappentext:


Als die Leiche von Cody Pritchard gefunden wird, weiß Walt Longmire, seit 25 Jahren Sheriff in Absaroka County, Wyoming, dass echte Schwierigkeiten auf ihn zukommen.
Zwei Jahre zuvor hatten Cody und drei seiner Schulfreunde ein Cheyenne-Mädchen vergewaltigt. Cody wurde in der Nähe des Indianer-Reservates erschossen. Hat dort jemand mit einem Rachefeldzug begonnen? Es scheint so.
Und nun ist es Longmire selbst, der zwischen den übrigen Jungen und einem Sharps-Gewehr steht …

Longmire ist der unerschütterliche Sheriff aus den Thrillern des Bestseller-Autors Craig Johnson. Vorlage der mitreißenden Netflix-Serie.
Craig Johnson schildert sehr überzeugend die atemberaubende Weite des modernen amerikanischen Westen und seine schrulligen Figuren sind unvergesslich.




Der Autor:


Craig Johnson ist der Autor der Bestsellerserie LONGMIRE, auf der die erfolgreiche Netflix-Serie mit den unerschütterlichen Sheriff im heutigen Amerika basiert. Er hat für seine Romane viele Auszeichnungen in verschiedenen Ländern erhalten.
Craig lebt in Ucross, Wyoming, Einwohner 25.



Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Longmire ist kein Buch das den Leser wie ein Bulldozer mittreist, sondern eher gemächlich daherkommt. Es scheint dem reinen Leser von harten Thrillern vorkommen als gäbe es die eine oder andere Länge im Buch, doch dies scheint nur so. Denn auf mich wirken diese Längen durchaus genau so gewollt um den jeweiligen Figuren genug Raum zu geben um diese dem Leser näher zu bringen.
Die Figuren wirken durchweg echt und sehr glaubhaft und keineswegs konstruiert.
Durch seine Bildhafte Sprache gelingt es Johnson dem Leser die Landschaft in Wyoming sehr schön zu beschreiben und dem Leser direkt ein Bild in den Kopf zu pflanzen.
So war es für mich kein Wunder, dass ich sogleich ein Bild im Kopf hatte und die ganze Story lief dann ab wie ein bunter Film vor meinem inneren Auge ab.
Wäre die Story einige Jahrzehnte früher angesiedelt, hätte man direkt ein Bild mit Cowboys und Indianern im Kopf gehabt.
Wie soll  man die Story beschreiben? Ich denke am ehesten wird man dem Buch und der Story gerecht wenn man es als einen modernen Western beschreibt.
Ich hatte immer wieder den einen oder anderen Verdächtigen im Kopf, jedoch immer nur kurz, weil dann die Story eine Wendung nahm, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Besonders die letzten Wendung zum tatsächlichen Täter hatte es in sich und ich habe so auf keinen Fall mit gerechnet.
Ich kann die Story bzw das Buch nur zu gerne empfehlen. Und ich bin gespannt, ob es weitergeht und wie.
Von mir gibt es die volle Punktzahl. 5 von 5 Sternen.






Unsere Bewertung:


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Donnerstag, 3. August 2017

Petra Mattfeld - Blutschmuck





Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 276 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. Juli 2017
Verlag: Gmeiner-Verlag
ISBN: 978-3839221433
Preis: 12,00 €




Der Klappentext:


OHNE GEWISSEN
  
Die Kommissarin Sarah Bischoff lernt auf der Beerdigung ihrer Mutter Lisa Schönfeld kennen, die sich als eine Freundin aus Jugendtagen vorstellt. Nachdem Lisa eine Halskette an Sarah bemerkt, verschwindet sie sichtlich verstört von der Trauerfeier. Sarah Bischoff beginnt daraufhin mit ihrem Freund, dem Profiler Falko Cornelsen, hinter das Geheimnis des Schmuckstücks zu kommen und öffnet damit die Tür zu einem dunklen Kapitel, in dem auch ihre eigene Familie eine bedeutende Rolle zu spielen scheint.




Die Autorin:


Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere historische Romane veröffentlicht. Mit »Sekundentod«, dem ersten Fall des Profilers Falko Cornelsen, ist ihr der erfolgreiche Sprung ins Krimigenre gelungen.



Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Im neuen Fall für Falko Cornelsen geht es diesmal um das Thema Missbrauch. Wie gewohnt beschreibt die Autorin die Taten nur so Detailliert wie es unbedingt notwendig ist um die Story zu verstehen, so dass die eigne Phantasie das meiste grauen selbst erzeugen muss.
Für mich ist das großes Kino, denn ich finde so ist das Buch für jeden lesbar ohne Einschränkungen.
Spannend geht es direkt los und dieses recht hohe Level der Spannung bleibt bis zum Ende des Buches bestehen und steigert sich sogar noch.
Die Figuren sind sehr plastisch beschrieben, sodass sie dem Leser sehr real erscheinen. Da möchte ich die Figur der Lisa, eines der Opfer, hervorheben, denn diese erscheint so echt und „lebendig“ dass man fast meinen könnte, dass die Autorin dieses persönlich erlebt hätte.
Highlight für mich, dass die Story dieses Mal auch einen der Kollegen von Falko mehr betrifft, als es diesem Lieb ist.
Die Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt und ich war zu Beginn nicht wirklich sicher wie diese zusammengeführt werden sollen. Doch ist die Petra Mattfeldt aufs Beste gelungen so dass keine Fragen offen blieben.
Für mich hat Falko Cornelsen schon jetzt Kultstatus und ich bin sehr gespannt welche interessanten Fälle die Autorin für ihn noch bereithält. Fälle übrigens die keineswegs konstruiert wirken sondern leider sehr echt und real. So echt dass ich zwischendurch immer mal wieder kurz pausieren musste, weil mich das gelesene einfach sehr berührt hat.
Für mich eine Glasklare Kauf- und Leseempfehlung!
5 von 5 Sternen






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Freitag, 28. Juli 2017

Luzi van Gisteren– Nonnas goldener Hochzeitsfall: Pizza, Pasta, Mo(r)da

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 236 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2017
Verlag: Independently published
ISBN: 978-1521917619
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


„Nonna kann super kochen, super bügeln, super tanzen, singen und schimpfen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit! Denn in Wirklichkeit ist meine Super-Nonna brandgefährlich…“

Federico (12) reist mit seiner italienischen Oma und Hausmeister Gianni an die Amalfiküste:
Die Goldene Hochzeit von Nonnas Cousine Gelsomina, Molotovcocktails in Zios Modeatelier, jede Menge Mafiosi und weitere sprühende Vulkankrater. Doch Nonna lässt nicht locker – erst recht nicht bei Camorra & Konsorten!




Die Autorin:


Ich bin Betriebswirtin, arbeitete im Online Marketing und hab einige Jahre den Kurs „Kreatives Schreiben für Jugendliche“ geleitet. Ich bin am Bodensee aufgewachsen und lebe mit meiner Familie in der Nähe von Rosenheim.
Wie alles begann? Schon als Kindergartenkind diktierte ich meiner Mutter kleine Geschichten; mit 13 Jahren schrieb ich meinen ersten „Roman“ – immerhin 36 handgetippte Schreibmaschinenseiten meiner Teenager-Komödie „Lipstick“. ...




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von Mienebaja-74



Erst einmal habe ich mich wahnsinnig gefreut, dass ich das Skript vorab lesen durfte. Dafür herzlichen Dank liebe Luzi, auch für dein Vertrauen. 

Mit viel Witz und Charme ist es der Autorin gelungen ein turbulentes und an Spannung nicht fehlendes Abenteuer um den 12 jährigen Federico zu schreiben. Er „begleitet“ seine italienische Großmutter (Nonna) und den Hausmeister auf der Reise ins wunderschöne Italien zur goldenen Hochzeit von Nonnas Cousine.
Federico bekommt Stress mit seinen Eltern, aber auch Ärger mit seiner Lehrerin 
Frau Tramper-Utz, weil er sich außerhalb der Ferien und ohne deren Erlaubnis mit auf die Reise gemacht hat. Von Anbeginn der Reise schlittern die drei von einer in die andere missliche Situation.
Luzi van Gisteren hat einen so unterhaltsamen Schreibstil und dabei hat sie die italienische Verwandtschaft (denn irgendwie sind sie ja alle miteinander verwandt) einfach herrlich dargestellt, dass man das Gefühl hat, man ist mitten in dem wilden Geschehen der „La Famiglia“. Was wohl auch daran liegt, dass das Buch aus Sicht eines in die Pubertät kommenden Jungen geschrieben ist. 
Was aber in keinster Weise bedeutet, dass es kindlich bzw. für junge Leute 
gedacht ist, im Gegenteil. 
Eine großartige deutsch-italienische Sommergeschichte, die man, einmal angefangen zu lesen, nicht mehr aus der Hand legen mag. Die temperamentvolle "Nonna" und ihre "La Famiglia" haben mir eine Dauerlächeln ins Gesicht gezaubert.
Es fällt mir wirklich schwer euch nicht zu viel zu verraten.
Deshalb mein Lese-Tipp mit 5 Sternen.




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Donnerstag, 27. Juli 2017

Jens Bühler – Mit allen Mitteln

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 364 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. Mai 2017
Verlag: Edition M Verlag
ISBN: 978-1477848586
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


Was die dunklen Wellen nachts ans Frankfurter Main-Ufer spülen, ist grausam. Die junge Frau ist tot, ihre Hände abgehackt und ihr Körper aufgequollen. Es ist klar: Irgendwo in den Schluchten der bedrohlich aufragenden Hochhäuser verbirgt sich ein skrupelloser Mörder und ein düsteres Geheimnis. Obwohl das BKA die Aufklärung übernommen hat, soll Jo Lasker auf höchste Anordnung hin in der Sache ermitteln. Um den Fall zu lösen, braucht er ein Team, das bereit ist, jenseits der rechtlichen Grenzen in den Sumpf des Verbrechens abzutauchen. Als er glaubt, die Richtigen für die Aufgabe gefunden zu haben, ahnt er nicht, dass sie bald alle in Lebensgefahr schweben werden. Doch die Wahrheit muss ans Licht, sei sie noch so verhängnisvoll.
Mit seinem rasanten und dunklen Frankfurt-Thriller führt der Autor und hauptberufliche Ermittler Jens Bühler die Leser in die Abgründe des Verbrechens. Ungemein spannend, düster und unbedingt lesenswert.




Der Autor:


"Nur der Terror gegen das Verbrechen bewahrt die Unschuld"
Robespierre

Jens Bühler, Jahrgang 1970, lebt mit seiner Familie im Rhein-Main-Gebiet. Der Kriminalhauptkommissar ist Angehöriger des Kommissariates »Operative Kräfte« der Frankfurter Polizei. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre als Sachbearbeiter beim Fachkommissariat für Raub, Erpressung, Entführung und Geiselnahme, sowie als Dienstgruppenleiter bei einer Operativen Einheit (Fahndung, Oberservation) im Polizeipräsidium Frankfurt.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Nach Geister nun der zweite Roman aus der Feder von Jens Bühler. Mit allen Mitteln ist die Story vor Geister, die Story die davor spielt und erklärt wie es zur Bildung des Teams um Jo Lasker gekommen ist.
Wie schon bei Geister ist es dem Autor gelungen mich direkt auf den ersten Seiten zu fesseln. Mehr noch er hat es geschafft dass mich seine Story bis zur letzten Seite gefangen hält.
Spannend wie schon Geister nimmt Jens Bühler den Leser mit und lässt ihn nicht wieder los bevor man die letzte Seite gelesen hat.
Besonders interessant, dies sei am Rand erwähnt, Jens Bühler ist im Hauptberuf Polizist und weiß daher ganz genau wovon er spricht n seinem Krimi.
Spannende Ermittlungen und interessante Charaktere der Figuren zeichnen diesen Kriminalroman aus.
Die Figuren wie auch die Dialoge wirken gut durchdacht und sehr glaubhaft und man könnte sich das durchaus in der Realität so vorstellen.
Als Frankfurter natürlich sind für mich die Schauplätze gut beschrieben und selbst als „Auswärtiger“ könnte man diese Schauplätze Anhand der Beschreibung gut finden
Das Buch gibt jedem der Teammitglieder ein wenig Raum, so dass man gut verstehen kann warum sie so ticken wie sie ticken. Das hat mit sehr gut gefallen, denn das bekommt oft wenig Raum in Krimis.
Nur wenige Kriminalromane kommen so glaubhaft und echt rüber wie die beiden von Jens Bühler.
Ich fühlte mich auf allen mehr als 360 Seiten Bestens unterhalten und kann das Buch guten Gewissens empfehlen.
Von mir gibt es wieder die volle Punktzahl, 5 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!





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Sonntag, 16. Juli 2017

Linda Winterberg – Solange die Hoffnung uns gehört

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 471 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Juni 2017
Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3746632896
Preis: 12,99 €




Der Klappentext:


Bis wir einander wiederfinden

Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen …

Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.





Die Autorin:


Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört“ vor.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom


Nur wenige Bücher schaffen es mich so lange nach der Lektüre zu bewegen. Dieses Buch ist eines von diesen wundervollen Büchern. So schlimm diese Thematik ist, so schön war es zu lesen, denn es zeigt auch was wahre Freundschaft wirklich wert ist. Nicht nur einmal musste ich mir eine Träne wegblinzeln, denn diese Story bewegt den Leser sehr tief. Vielleicht sollte ich erwähnen dass dieses Buch nichts für sehr zart besaitete Menschen ist, denn das Thema Judenverfolgung wird schonungslos dargestellt.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, zum einen aus der Sicht der im Deutschen Reich zurückgebliebenen jüdischen Mutter und zum anderen aus der Sicht der Tochter die mit einem der „Kindertransporte“ ins sichere England verschickt wurde.
Linda Winterberg ist es gelungen mich gleich auf den ersten Seiten in das Buch hinein zu ziehen. Ich erlebte quasi neben den Protagonisten diese düstere Zeit. Es ist ihr aufs Beste gelungen die Gefühle und Ängste der Figuren darzustellen, und zwar in einer Art und Weise das es nicht wie eine fiktive Geschichte wirkt, sondern eher wie ein Erlebnisbericht.
Man leidet mit der Mutter, man erfreut sich daran dass es der Tochter gut geht. Und man entwickelt Hassgefühle gegen die Menschen (Monster?) die sich gegen ihre ehemaligen Freunde und Nachbarn stellen bloß weil sie dem jüdischen Glauben angehören.
Linda Winterberg schreibt die Geschichte so einfühlsam wie es nur eben möglich ist, ohne die Story langweilig werden zu lassen.
Eigentlich wollte ich das Buch zu einem späteren Zeitpunkt lesen und vorstellen, doch kurz hineingelesen und ich war im Buch gefangen und konnte es erst nachdem ich es beendet hatte aus den Händen legen.
Auf jeder der fast 500 Seiten spürte man die Atmosphäre der damaligen Zeit, die so nie wieder zurückkommen darf. Das Buch ist nicht nur gute Unterhaltung, sondern vielmehr ein Mahnmal gegen den Faschismus, zugleich setzt Linda Winterberg mit diesem Buch den vielen Opfern des Holocaust damit ein ehrendes Denkmal.
Für mich das bisher mein Buch des Jahres und ich vergebe mehr als hochverdiente 5 Sterne sowie eine absolute Leseempfehlung.
Vielen Dank Linda Winterberg!





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