Freitag, 24. Februar 2017

Micaela Jary – Sterne über der Alster

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. November 2015
Verlag: Piper Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3492306973
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


Die Revolution von 1918/19 bringt nicht nur Chaos in das geordnete Leben der Hamburger Reederfamilie Dornhain, sondern auch der Dienstboten: Der Patriarch nimmt sich das Leben, sein Chauffeur gerät unter Mordanklage und Nele Dornhain erwartet ein Kind vom Mann ihrer kleinen Schwester. Indes kämpft die älteste Tochter Ellinor um das wirtschaftliche Überleben des Familienunternehmens und auch um ihr eigenes Lebensglück, dessen Zukunft in den Sternen über der Alster geschrieben steht ...




Die Autorin:


Micaela Jary wurde als Tochter des Filmkomponisten Michael Jary in Hamburg geboren. Sie wuchs in der Welt des Kinos und der Musik auf und arbeitete als Zeitungsredakteurin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Seit vielen Jahren schreibt sie nun erfolgreich Bücher. Sie lebte lange in Paris und wohnt heute mit Mann und Hund in Berlin und München.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

In der Rezension zum ersten Band der Alsterufersaga schrieb ich, dass das Buch auch eine Liebeserklärung an die Stadt Hamburg sei. Kurz  gesagt, dies ist auch hier wieder der Fall, man spürt die Liebe der Autorin zur Stadt an der Elbe bzw Alster.
Es ist Micaela Jary wieder sehr gut gelungen die Atmosphäre der Nachkriegszeit einzufangen, so gut dass man spürt wie die Menschen nach dem großen Krieg gelitten haben mussten.
Spannend beschreibt die Autorin das Leben in der damaligen Zeit und dabei insbesondere das leben oder vielleicht besser das Überleben der Reederfamilie Dornhain.
Der Selbstmord des Patriarchen stürzt die Familie und die Rederei in eine tiefe Krise, insbesondere auch weil die Siegermächte des großen Krieges ihre Finger nach dem Unternehmen ausstrecken.
Wie man es von Micaela Jary gewohnt ist sind wieder die einzelnen Figuren sehr schön und bildhaft beschrieben. Besonders schön, wie auch im ersten Band schon, sind die Dialoge, die für meinen Geschmack sehr echt wirkten. Es war für mich fast so, als stehe ich mitten im Geschehen und nicht als Leser außen vor. Das war für mich wieder ganz großes Kino, das war ein Buch zu tief in die Story hineintauchen und es genießen.
In den kommenden Tagen erscheint dann auch schon der nächste Roman der Autorin"Die Villa am Meer" und auch da bin ich schon wieder sehr gespannt, was ihr wieder schönes geungen ist. Eines weiß ich schon jetzt oder besser ich bin überzeugt dass es eine runde Sache sein wird. Irgendwie wäre s eine tolle Sache, wenn sich ein Produzent oder Regisseur dieser Trilogie annehmen würde, denn ich glaube dass s sicherlich ganz große Bilder geben könnte. Denn diese ganz großen Bilder konnte Micaela Jary mir in den Kopf einpflanzen. Zu schön ist ihr Schreibstil und zu plastisch erzählt die Autorin ihre Story um diese Zeit, als dass es hier „nur“ bei den Büchern bleiben sollte. Ich finde das Buch bzw die Buchreihe hat eine Verfilmung verdient.
Für mich sind das wie schon beim ersten Band hochverdiente 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.






Unsere Bewertung:




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Samstag, 18. Februar 2017

André Kussmaul – Blut will Blut

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 242 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2016
Verlag: Piper Fahrenheit Verlag
ISBN: 978-3492500074
Preis: 12,99 €




Der Klappentext:


Es ist eisig kalt und der erste Schnee bedeckt den Boden im Berliner Tiergarten. Hannah bemerkt die Leiche zunächst gar nicht, doch als sie sie entdeckt, durchzuckt sie ein Schauer: Der Tote ist ein alter Bekannter, mit dem sie eine schreckliche Tat verbindet. Nur wenige Augenblicke später ist der leblose Körper aus dem Park verschwunden. Hat sich Hannah geirrt oder spielt jemand ein perfides Spiel mit ihr? All die Jahre fühlte sie sich mitschuldig, denn sie ist überzeugt, dass sie das abscheuliche Verbrechen hätte verhindern können. Die Schuld lässt sie nicht los und schon bald holt sie das Grauen der Vergangenheit ein …





Der Autor:


André Kussmaul, geboren 1970 im Schwarzwald, ist Autor, Drehbuchschreiber und freier Synchronredakteur. Er studierte Kommunikationswissenschaften an der LMU München und lebt mittlerweile in Berlin. Für nationale wie internationale TV-Projekte ist er als Creative Producer und Dramaturg tätig. „Blut will Blut“ ist sein zweiter Spannungsroman – bei Bastei Lübbe hat er unter dem Pseudonym Alexander Odin bereits „Pandämonium“ veröffentlicht.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

„Pandämonium“ habe ich seinerzeit verschlungen und war total begeistert.
Auch hier wusste mich der Autor zu überzeugen. Der Thriller ist solide und spannend und konnte mich sowohl sprachlich als auch von der Spannung her überzeugen.
Sehr gut beschriebene Figuren, die zum großen Teil auch in der Tiefe überzeugen konnten.
Die Story verläuft in mehreren nebeneinander laufenden Erzählsträngen, die es zu Beginn nicht ganz leicht machten in die Story hinzukommen. Doch mit fortlaufender Erzählung fügten sich die Stränge wie Mosaiksteinchen zusammen.
Mit erschien das Buch mehr als ein Psychothriller als ein Thriller. Das kann ich leider hier nicht näher begründen ohne zu viel von der Geschichte zu verraten, aber ich denke die meisten werden mir zustimmen nach der Lektüre des Buches.
Die Stärke von Andre Kussmaul ist es die im Buch vorkommenden Gewalttaten nicht zu detailliert zu beschreiben, sondern diese mehr oder weniger nur anzureißen und den Rest überlässt er der Phantasie des Betrachters. Das muss man können und der Autor kann dies definitiv.
Es gelingt ihm auch den Leser auf jede noch folgende Seite neugierig zu halten, so dass es wirklich sehr schwer fällt, das Buch beiseite zu legen.
Mich konnte Andre Kussmaul aufs Beste unterhalten und so vergebe ich dann auch 5 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:





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Montag, 13. Februar 2017

Hanna Caspian – Die Kirschvilla

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. September 2016
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453419551
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


Isabell und ihre Großmutter Pauline treten ein Erbe in Köln an – Paulines Geburtshaus. Doch die alte Villa am Rheinufer birgt dunkle Geheimnisse. Bald sieht sich Isabell mit der Frage konfrontiert, ob ihr Liebesglück mit den Geheimnissen ihrer Familie zusammenhängt. Denn ausgerechnet Julius, Isabells neue Liebe, scheint tief in die schmerzliche Familientragödie verstrickt. Doch schließlich geben zwei Tagebücher aus den 1920er-Jahren, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über die schockierenden Geschehnisse am Rheinufer – und über Wahrheiten, die niemand gerne über seine Familie erfährt.




Die Autorin:


Hinter Hanna Caspian verbirgt sich eine erfolgreiche deutsche Autorin, die ihr Herz ans Rheinland verloren hat. Ihre Liebesromane behandeln spannende Themen der vergessenen deutschen Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften und Sprachen. Mit ihrem Mann wohnt und arbeitet sie dort, wo auch ihr neuer Roman spielt – in unmittelbarer Nähe zum Rhein.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Nach den ersten einhundert Seiten dachte ich so bei mir „Das Buch ist so schön und bewegend“ es wäre schade dies jetzt im Galopp runterzulesen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, jeden Tag nur ein paar wenige Seiten zu lesen. Und so konnte ich das Buch auf mehr als 4 Wochen verteilt genießen. Im Nachhinein betrachtet war dies eine richtig gute Entscheidung.
Das Buch erstreckt sich über drei Erzählstränge die im heute, in den neunzehnhundertzwanzigern und in und um den zweiten Weltkrieg handeln. Jeder Strang für sich ist schon eine schöne und spannende Geschichte, doch zusammen konnte mich das Buch wirklich begeistern.
Was mich jedoch wirklich überrascht hat, dass der Verlag das Buch als reine Liebesgeschichte verkaufen will.
Klar ist es vorrangig eine Liebesgeschichte, doch es ist vielmehr als nur das. Es ist eine wirklich wunderschöne Familiensaga, die aus den gefundenen Tagebüchern, aber auch aus Großmutter Paulines Erinnerungen ihre Spannung zieht. Also liebe männlichen Leser, keine Angst und ran an das Buch.
Hanna Caspian gelingt es dank ihrer wirklich sehr bildhaften Beschreibung der Figuren und Schauplätze, dem Leser einen bunten farbenfrohen Film in den Kopf zu pflanzen. Und so erscheint es dem Leser als sei er nicht außen vor sondern als stünde er mitten in der Story.
Die Autorin hat, so habe ich das Gefühl, das Buch weniger geschrieben, sondern viel mehr hat sie es komponiert. Jedes Detail passt wie in ein Mosaik und könnte man über ein Buch sagen es sei Perfekt, für „Die Kirschvilla“ würde dies zutreffen.
Einziger Kritikpunkt von meiner Seite, es war viel zu kurz, ich hätte gerne weitergelesen.
Ich kann für das Buch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, auch für Männer.
Und vergebe die hochverdiente Höchstpunktzahl von 5 Sternen von 5.




Unsere Bewertung:




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Freitag, 10. Februar 2017

Ute Bareiss – Roter Ozean – Im Fahrwasser der Macht

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. August 2016
Verlag: Kieselsteiner Verlag
ISBN: Ohne
Preis: 9,99 €
FSK: Ohne




Der Klappentext:


Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht.
 Ein Alex-Martin-Thriller (Band 1) Ein Feuerball erhellt das Tyrrhenische Meer. Aus den Trümmern der explodierten Motorjacht rettet der Meeresbiologe Alex einen Verletzten. Damit beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn der Gerettete Sergio ist Journalist und besitzt brisantes Recherchematerial zu einem Mord in den höchsten Politkreisen Italiens. Alex gerät in einen Strudel aus Macht und Intrigen bis er selbst von Polizei und skrupellosen Verbrechern verfolgt wird.. Es bleibt nur ein Ausweg: Der Gejagte muss selbst zum Jäger werden ... Pressestimmen: »Ein extrem spannender Wettlauf um Leben und Tod.« Kölner Rundschau. »Fesselnd und spannend bis zum Schluss.« Divemaster Magazin. »Sehr lebendig und spannungsreich.« Cannstatter Zeitung




Die Autorin:


"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!"
So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt.
Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.
Die Thriller-Reihe um den Meeresbiologen Dr. Alexander Martin startete im April 2015 mit Band 1 „Roter Ozean - Im Fahrwasser der Macht" beim Sieben Verlag. Die Alex Martin-Reihe wurde 2016 beim Kieselsteiner Verlag neu aufgelegt. Band 2 „Weißes Gold - Im Sog der Gier" folgt im Oktober 2016.
Im Oktober 2014 erschien Band 3 „Eine verhängnisvolle Erfindung“ der Jugendkrimi-Serie „Ein MORDs-Team“ für die Greenlight Press.
„Aus Liebe zum Meer“ – eine Maritime Anthologie, an der sie mit zehn Autoren schrieb, wurde als Spendenprojekt für die „Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ im Juni 2016 beim Verlag 3.0 publiziert.
Zudem ist sie als freie Lektorin und Übersetzerin tätig und engagiert sich ehrenamtlich in Schriftstellerforen und Autorenverbänden.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Roter Ozean ist ein rasantes Thrillerdebüt der Autorin. Nach der Lektüre des Rückentextes habe ich eher mit einem politischen Thriller gerechnet als mit einem so rasanten und actionreichen Thriller. Schon die zwei Seiten des Prologs ließen aufhorchen und fesselten mich gleich zu Beginn an das Buch.
Die Figuren wirken gut durchdacht und glaubhaft.
Was mir besonders gefällt, die Figuren haben Ecken und Kanten und sind nicht so weichgespült wie viele andere Figuren, genau das macht sie so glaubhaft.
Die Spannung ist von Anfang an auf einem recht hohen Level und steigert sich bis zum Finale hin noch etwas.
Ute Barreis gelingt es mein Kopfkino in Gang zu bringen, und zwar so, dass es mir vorkam als liefe ein farbenfroher Film vor meinem inneren Auge ab.
Ein besonderes Highlight sind die schön plastisch beschriebenen Schauplätze und konnte ich mich sehr gut an die jeweiligen Schauplätze begeben, fast so als wäre ich selbst vor Ort. Als wäre ich mitten im der Story und nicht nur als Leser dabei.
Der Schreibstil von Ute Bareiss lässt den Leser das Gefühl haben, dass es sich bei der Autorin nicht um eine neue Thrillerautorin handeln sondern vielmehr als wäre sie schon ein alter Hase, der schon viele Romane veröffentlicht hat.
Das ganz war schon sehr gekonnt und ich bin schon heute sehr gespannt wie sich die Autorin und ihre Figuren in Zukunft weiterentwickeln.
Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung und natürlich auch die volle Punktzahl, 5 Sterne.




Unsere Bewertung:





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Sonntag, 29. Januar 2017

Brett Williams - Frauenzwinger

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. September 2015
Verlag: Festa Verlag
ISBN: Ohne
Preis: 12,80 €
FSK: 18 Jahre




Der Klappentext:


Erika wollte nur einen Hund kaufen.
Sie fuhr durch die Wälder von Missouri, zu der abgelegenen Farm von Onkel Levi und seiner verdorbenen Sippschaft.
Jetzt sitzt sie selbst im Zwinger …






Der  Autor:


Brett Williams schreibt in jedem Genre, auf das er Lust hat: Horror, Thriller, Erotik, Bizarro und alles dazwischen. Am erfolgreichsten wurde bisher sein Folter-Roman Family Business (in der Reihe Festa Extrem als Frauenzwinger), zu dem er zurzeit eine Fortsetzung schreibt.
Brett wohnt in Kansas, zusammen mit Eddie Blue, seinem Jack Russell Terrier.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Ich  muss gestehen, dass ich mit etwas Respekt an das Buch herangegangen bin, schließlich war es das erste Buch aus der Festa Extrem Reihe und ich wusste nicht was auf mich wartet.
Doch kann ich sagen, dass es zwar heftig war, dennoch aber gut lesbar.
Vorab eine Warnung: All die die Probleme mit Gewalt gegen Frauen und/oder Tiere hat, der sollte das Buch nicht lesen. Wer sich aber sagt dass dies nur eine Fiktion ist, der wird mit dem Buch sehr viel Spaß haben.
Zur Story: Erika ist auf der Suche nach einem preiswerten Hundewelpen und begibt sich dafür auf eine abgelegene Farm. Dort wird sie überwältigt und eingesperrt, wie sich die Story nun entwickelt, solltet ihr besser selbst lesen. Nur eines vorab, es entwickelt sich ganz sicher nicht so wie man es erwarten könnte.
Brett Williams gelingt es dank seiner bildhaften Sprache sehr gut, im Kopf des Lesers düstere, zum Teil grausame Bilder zu erzeugen.
Doch nicht so, dass es nicht zu ertragen wäre und man das Buch abbrechen müsste. Für mich als ehemaligen Fan der Freitag der 13. Reihe oder ähnlichen Horrorfilmen war es genau das richtige Futter und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage ausgelesen.
Die Spannung ist durchgehend auf einem sehr hohen Niveau und es fällt wirklich extrem schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Der Autor schafft es dem Leser die Abgründe der menschlichen Seele aufzuzeigen und auch was der Mensch, insbesondere Frauen ertragen könnten, wenn es denn nötig wäre.
Brett Williams gelingt es den Leser schon sehr früh in der Story abzuholen und nicht mehr loszulassen vor dem Finale.
Apropos Finale,, zuerst war ich wegen dem Finale leicht enttäuscht, dass nicht alle offenen Fragen aufgelöst und beantwortet werden. Doch wie auf der Facebookseite des Autors zu lesen ist, schreibt er schon an der Fortsetzung und so kann ich sagen, dass mich das Buch voll und ganz begeistert hat. Und ich bin natürlich schon heute auf die Fortsetzung gespannt.
Volle Punktzahl und natürlich eine Leseempfehlung.





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Astrid Korten – Zeilengötter – Bis dass der Tod uns scheidet

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 270 Seiten
Erscheinungsdatum: 07. Dezember 2016
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1540428929
Preis: 9,90 €
        




Der Klappentext:


Der Thriller beruht auf einer wahren Begebenheit. Sie sind Poeten. Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen. Malin Remy ist eine gefeierte Autorin. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz und auf dem Gipfel ihres Erfolgs, kommt für Malin der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen … Ein atemberaubender Psychothriller, über die Poesie des Bösen, den Wahn und verborgene Leidenschaften, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Filmrechte wurden bereits verkauft. Erste Presse-Stimme: Korten beherrscht den heimtückischen Mord und das perfide Rachespiel. Westdeutsche Allgemeine Zeitung 2016





Die  Autorin:


Die Autorin lebt Astrid Korten heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht. Nach dem Studium arbeitete sie viele Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin und als Geschäftsführerin renommierter Firmen. Ihre große Leidenschaft aber ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Ihr Spezialgebiet: Suspensethriller und Psychothriller, in denen sie das Böse poetisch und spannend pervertiert. Die Presse nennt sie "Thriller-Queen" und "Thriller-Herrin". Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Medizinern beraten. Sie schreibt außerdem Biografien, satirische Kurzgeschichten, Romane, Dreh- und Kinderbücher unter Pseudonym.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Die Königin des Thrillers hat wieder zugeschlagen. Erschreckend real beschreibt Astrid Korten  die Beziehung einer jungen Frau mit einem Autor. Als diese dann selbst zu schreiben beginnt, zeigt sich das wahre Gesicht des Autors. Es ist schlicht unmöglich zu erkennen was entspricht der Realität und was dem Wahn des Autors.
Mehr möchte ich zur Story jetzt nicht sagen, denn ich denke ihr solltet das Buch selbst lesen.
Aus zwei Erzählperspektiven wird die Story erzählt. Zum einen aus der Perspektive des Autors (Adrian) und aus der Perspektive der jungen Frau (Malin).
Die Spannung ist von Anfang an sehr hoch gehalten und entlädt sich kurioserweise in gleich zwei hochdramatischen Finals.
Denkt man nach dem ersten, dass es für Malin nun überstanden sei, muss man dann doch erkennen dass es doch eher der Anfang vom Ende ist, noch grausamer, noch brutaler.
Sehr gut Charakterisiert Astrid Korten  die Figur des Adrian, der von Neid und Eifersucht zerfressen, Malin das Leben zur Hölle macht. 
Man meint dass es sich hier um eine typische Beziehung handelt in der der Mann gewalttätig wird, doch ganz so einfach ist es nicht. Allerdings sind zu Anfang einige typische Reaktionen von Malin zu beobachten, die sich anfangs zumindest Teilweise selbst die Schuld gibt. Aber nur anfangs…
Die Figuren sind wie man es von der Autorin gewohnt ist auch dieses Mal sehr plastisch beschrieben, so dass es dem Leser so vorkommt, man hätte reale Personen vor sich. Was aber dieses Mal wahrscheinlich daran liegt, dass es sich um eine reale Geschichte handelt.
Mit ihrer Beschreibung der Schauplätze erzeugt Astrid Korten dann zusammen mit den Figuren, im Kopf des Lesern düstere Bilder , die nahezu wie ein Film vor dem inneren Auge ablaufen. Ich hatte zwischendurch das Gefühl Malins Schreie zu hören.
Astrid Korten ist es wieder gelungen einen Roman zu schreiben, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.
Astrid Kortens Roman um Liebe und Hass erhält von  uns 5 Sterne von 5.
Auf eine Empfehlung verzichte ich dieses Mal, denn ich denke hier muss der Leser es sich überlegen ob er/sie sich diese Story antun kann, denn einige könnten es so oder so ähnlich durchaus selbst erlebt haben.
Wer sich jedoch stark genug für die Story fühlt, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen.





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Mittwoch, 25. Januar 2017

Mechtild Borrmann - Trümmerkind

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. November 2016
Verlag: Droemer HC 
ISBN: 978-3426281376
Preis: 19,99 €
        




Der Klappentext:


In ihrem neuen Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger" und "Die andere Hälfte der Hoffnung" und ihrem neuen Roman "Trümmerkind" eindrucksvoll unter Beweis.
Der kleinen Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel - das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst das Findelkind bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/buch/9048299/truemmerkind



Die  Autorin:


Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Bücher aus der Zeit während und um den zweiten Weltkrieg faszinieren mich schon immer. Warum das so ist, ich weiss es nicht genau ich denke mir aber, dass es daran liegt dass viele Onkels und Tanten diese Zeit erlebt haben und davon erzählt haben.
Für mich war die Autorin Mechtild Borrmann eher ein unbeschriebenes Blatt, natürlich ist mir der Name durchaus geläufig gewesen und ich gestehe, dass mich die Autorin mit dem Trümmerkind angefixt hat und ich sicherlich noch weitere ihrer Bücher lesen möchte.
Trümmerkind ist ein Buch das seine Geschichte in mehreren, scheinbar unzusammenhängenden Handlungssträngen erzählt. Wie sie dann letzten Endes zusammenhängen wird auf den letzten Seiten klar, jedoch überrascht die letzte Wendung dann doch.
Es ist der Autorin sehr gut gelungen die Atmosphäre und Stimmung der letzten Kriegstage und der ersten Jahre der Nachkriegszeit darzustellen.
Es erscheint dem Leser so, als stünde er mitten im Geschehen. Dank des tollen Schreibstils und der sehr plastischen Beschreibung der Figuren und Schauplätze nimmt einen die Story schnell gefangen und es gelingt nicht das Buch aus den Händen zu legen, ein wahrer Pageturner also.
Es gelang Mechtild Borrmann ebenfalls im Leser die Gefühle der Protagonisten hervorzurufen. Man spürt die Trauer um die verlorenen Angehörigen, die Angst vor den Besatzern und die scheinbare Hoffnungslosigkeit wegen des verlorenen Krieges und damit verbunden natürlich die Zukunftsangst.
In mir rief das Buch viele Bilder hervor, es schien als sei der Roman eher ein Film als ein Buch.
Mich konnte Mechtild Borrmann bestens unterhalten und ganz bestimmt wird dies nicht der letzte Roman von ihr sein.
Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung und natürlich die volle Punktzahl, 5 Sterne von 5.







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